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Bei Affenhitze oder Eiseskälte sind die Prüfverfahren eine Herausforderung

01.05.2009
Die Röchling Engineering Plastics-Gruppe ist mit ihren weltweiten Tochtergesellschaften international führend in der Herstellung und Zerspanung von technischen Kunststoffen für die Investitionsgüterindustrie.

Die Produkte sind Halbzeuge (Platten, Rundstäbe, Profile) und im Kundenauftrag spanabhebend hergestellte Fertigteile aus thermoplastischen und glasfaserverstärkten Kunststoffen sowie aus Kunstharzpressholz.

Das Prüflabor in Haren musste seine Prüfkapazität aufstocken und beabsichtigte, eine vorhandene Prüfmaschine zu modernisieren. Da im Labor bereits mit Zwick-Prüfmaschinen gearbeitet wurde, wurde dieses Unternehmen auch für die Modernisierung angefragt. Ziel sollte es sein, Zug-, Druck-, Biege- und zyklische Versuche unter Umgebungstemperatur und zukünftig auch in der Temperierkammer durchzuführen.

Besonders problematisch ist dabei der Einsatz von Längenänderungsaufnehmern, weil mechanische Fühleraufnehmer eine Durchführung durch die Kammerwand benötigen und so die Temperaturverteilung in der Temperierkammer verschlechtern und Ansetzaufnehmer als Alternative zwar keine Durchführung benötigen, aber nur einen eng begrenzten Messbereich bieten.

Als Alternative bot sich der Videoxtens von Zwick an, der auf Basis einer Videokamera arbeitet und der außerhalb der Temperierkammer montiert werden kann. Bei Prüfungen in der Temperierkammer sieht das Prüfgerät die Probendehnung durch eine Glasscheibe. Weil keine Kammerdurchbrüche vorhanden sind, tritt auch kein Temperaturgradient mehr auf. Die benötigten Messbereiche können mit Hilfe von Wechselobjektiven bereitgestellt werden.

Da die modernisierte Prüfmaschine kein Zwick-Fabrikat war, musste sie an einigen Stellen geändert werden:die Anpassung des Antriebs auf moderne, digitale Technikdie Umstellung der Software auf testxpert von Zwickmechanische Anpassungen in den Bereichen Temperierkammer, Längenänderungsaufnehmer und Probenbeleuchtung.Da Zwick all diese Leistungen in einem Paket anbieten konnte und zudem Preis und der gesamte Projektumfang stimmten, erhielten die Ulmer den Zuschlag.Die modernisierte Prüfmaschine hat jetzt eine einheitliche Bedienoberfläche zu den anderen Zwick-Prüfmaschinen, so dass kein Umdenken bei der Bedienung unterschiedlicher Prüfmaschinen mehr erforderlich ist.

Einhellige Meinung im Röchling-Prüflabor:"Die Entscheidung, mit Zwick-Roell zusammenzuarbeiten, hat sich in der Angebotsphase und in der Umsetzung der Modernisierung unserer Frank-Maschine bewährt. Das System mit dem Videoxtens als Längenänderungsaufnehmer erlaubt Messungen mit hoher Genauigkeit. Weiter sind wir für die Zukunft offen für Prüfungen unter Temperatur in gleich hoher Qualität und - das System spart Prüfzeit und damit bares Geld." ee

| SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/xist4c/web/Bei-Affenhitze_id_161__dId_422020_.htm

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