Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Absolute Drehgeber von HEIDENHAIN: Maßgeschneidert für den anspruchsvollen Einsatz in Werkzeugmaschinen

03.11.2014

Absolute Drehgeber für Werkzeugmaschinen von HEIDENHAIN sind genaue Messwertaufnehmer für Drehbewegungen. Sie erfassen Positionsveränderungen mit hoher Auflösung und liefern entsprechende Signale unmittelbar nach dem Einschalten des Messgeräts in hoher Qualität an die Steuerung.

Ihr klassisches Einsatzgebiet sind zustellende Torquemotoren und Rundachsen in der Automatisierung. In dieser Funktion können sie auch von wesentlicher Bedeutung für die Genauigkeit und Zuverlässigkeit einer Werkzeugmaschine sein, z. B. bei der punktgenauen Drehung von Magazinen und Revolvern in Werkzeugwechslern und bei der Steuerung von Hilfsachsen.


Zahllose Varianten für nahezu jeden Einsatzzweck: HEIDENHAIN-Drehgeber für Werkzeugmaschinen stehen mit großer Schnittstellenvielfalt sowie mit Stator- oder separater Wellenkupplung zur Verfügung.

Dem Maschinenhersteller bieten die HEIDENHAIN-Drehgeber besondere Vorteile bei der schnellen und problemlosen Montage und Verbindung. Kompakte Anschlussmaße von 56 mm Durchmesser bei einer Einbautiefe von 36,7 mm stellen die raumsparende Montage auch in kleineren Maschinen und in beengten Einbausituationen sicher.

Die große Vielfalt an maßgeschneiderten elektronischen Schnittstellen sorgt für die einfache Verbindung mit den Maschinensteuerungen verschiedenster Anbieter, z. B. Mitsubishi, Fanuc α und αi sowie Siemens DRIVE-CLiQ. Außerdem kann der Maschinenhersteller die EnDat-Schnittstelle mit Inkrementalsignalen oder als rein serielle Schnittstelle wählen. Dabei stehen die Ausführungen mit rein serieller Schnittstelle auch mit Funktionaler Sicherheit zur Verfügung.

Als eigengelagerte Drehgeber speziell für die Werkzeugmaschine sind die HEIDENHAIN-Lösungen staub- und feuchtigkeitsgeschützt, schockresistent und vibrationsbeständig. Sie erfüllen Schutzarten bis zu IP 66 nach DIN 60529 und erreichen – je nach Kupplung – eine Vibrationsbeständigkeit nach EN 60068-2-6 von bis zu 300 m/s² sowie eine Schockresistenz nach EN 60068-2-27 von bis zu 2000 m/s².

Entscheidende Voraussetzung für die hohe Messgenauigkeit und Betriebssicherheit der absoluten HEIDENHAIN-Drehgeber ist das berührungslose und damit verschleißfreie optische Abtastverfahren.
Für die mechanische Kopplung mit der Maschine stehen Ausführungen mit Statorkupplung oder für separate Wellenkupplungen zur Wahl.

Diese haben jeweils – völlig unabhängig von der elektronischen Schnittstelle und typisch für HEIDENHAIN – eine einheitliche mechanische Anschlusskontur. So kann der Maschinenbauer an ein und dieselbe Anschlusskontur Drehgeber mit elektronischen Schnittstellen für die unterschiedlichsten Steuerungen montieren. Dank dieser Universalität bietet HEIDENHAIN derzeit die einzigen Drehgeber am Markt an, die eine Fanuc- oder Siemens DRIVE-CLiQ-Schnittstelle mit einer Hohlwelle kombinieren.


Mit diesem anwenderfreundlichen Gesamtpaket aus mechanischen, elektronischen und funktionalen Vorteilen bietet HEIDENHAIN absolute Drehgeber an, die maßgeschneidert für den anspruchsvollen Einsatz in Werkzeugmaschinen sind. Maschinenhersteller profitieren von den vielfältigen Einbau- und Anschlussmöglichkeiten unabhängig von der eingesetzten Steuerung, Maschinenanwender können sich auf eine dauerhaft genaue Funktion ihrer Maschine verlassen. Zur Steuerung interpolierender Achsen sind dagegen Winkelmessgeräte die erste Wahl.

Mehr Informationen unter: www.heidenhain.de

Kontakt für Fachpresse:
Frank Muthmann
DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH
83292 Traunreut, GERMANY
Tel.: +49 8669 31-2188
muthmann@heidenhain.de

Frank Muthmann | DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Aufwind für die Luftfahrt: University of Twente entwickelt leistungsstarke Verbindungsmethode
23.01.2017 | University of Twente

nachricht Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel
17.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie