Anzeige
Eine Studie der Firma eMarketer kommt zu dem Ergebnis, dass in den USA 2012 erstmals mehr Geld für Werbung im Internet als für Anzeigen in Magazinen und Zeitungen ausgegeben wird. Die Online-Werbeausgaben sollen im laufenden Jahr um 23 Prozent steigen. Auch der Abstand zur Fernsehwerbung, die nach wie vor unangefochten in Führung liegt, wird geringer.
"Auch in Deutschland ist die Print-Werbung schon seit zehn Jahren rückläufig, allerdings ist die Entwicklung noch nicht so weit fortgeschritten. Es gibt außerdem zwei verschiedene Berechnungsmethoden für Werbeumsätze.
Die Brutto-Methode rechnet mit den Listenpreisen für Werbeeinschaltungen, die andere verwendet die tatsächlichen Einnahmen der Medien, die durch Rabatte deutlich geringer ausfallen können", sagt Wolfgang Seufert von der Universität Jena http://www.uni-jena.de gegenüber pressetext. Nach der Brutto-Methode komme der Online-Werbemarkt den Umsätzen im Print-Bereich schon relativ nahe, ein Gleichstand sei aber noch nicht in Sicht.
Starkes Wachstum
Im Jahr 2012 werden in den USA 39,5 Mrd. Dollar für Online-Werbung ausgegeben. Inserate in Print-Produkten sind hingegen weiterhin auf dem absteigenden Ast. 33,8 Mrd. wird die Wirtschaft für Inserate an Verlagshäuser überweisen. 2011 waren es noch 36 Mrd. gewesen. Damit überholen die Werbeausgaben im Internet erstmals in der Geschichte die Aufwendungen für Print-Reklame. Dieses lange prophezeite Ereignis bedeutet einen weiteren Meilenstein für den Umbruch der Medienwelt. Ab 2012 wird lediglich die TV-Landschaft ein größeres Stück vom Werbekuchen erhalten als das Internet.
Im Gegensatz zur Print-Branche leiden die Werbeeinnahmen der TV-Industrie kaum unter dem starken Wachstum des Online-Werbesektors. Trotzdem verringert sich der Vorsprung des Fernsehens auf das Internet kontinuierlich. Für TV-Werbung werden in den USA 2012 laut Prognose 64,8 Mrd. Dollar ausgegeben. Bis zum Jahr 2016 soll dieser Betrag auf 72 Mrd. Dollar anwachsen. Bis dahin werden für Online-Werbung Ausgaben von 62 Mrd. vorhergesagt. Damit verkleinert sich der Abstand zwischen den Mediengattungen von über 24 Mrd. auf zehn Mrd. Dollar.
Mehr Werbedollars
Die Gesamtausgaben für Werbung in den USA sollen 2012 um 6,7 Prozent auf 169,5 Mrd. Dollar anwachsen. Bis zum Jahr 2016 wird die Summe auf etwa 200 Mrd. Dollar steigen. Für Medienhäuser bedeuten diese Umstrukturierungen eine weitere Konzentration auf Online-Angebote. Vor allem die Printmedien müssen weiterhin nach alternativen Einnamequellen suchen, um die wegbrechenden Mittel aus dem Verkauf von Inseraten zu kompensieren. Gesteigerte Umsätze mit dem Verkauf von Werbung auf den Online-Plattformen kann hier helfen, wird die Lücke aber nicht füllen können.
"Die Verlage hoffen, ihre Verluste mit den Einnahmen aus der Online-Webung wettmachen zu können. Allerdings geht ein Großteil der Einnahmen nicht an die Medienhäuser, sondern an Suchmaschinen und andere Anbieter", so Seufert.
Markus Keßler | Quelle: pressetext.redaktion
Weitere Informationen: www.emarketer.com
Weitere Berichte zu: Brutto-Methode > Inserate > Medienhäuser > Online Broker > Online-Werbung > Print > US-Werbemarkt
Study Highlights How Twitter Is Used To Share Information After A Disaster
24.05.2012 | North Carolina State University
Researchers Improve Fast-Moving Mobile Networks
22.05.2012 | North Carolina State University
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten