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Am Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme ist der Startschuss für das Projekt OpenRide http://www.open-ride.com gefallen. OpenRide wird bis Herbst 2010 eine offene Infrastruktur für die mobile Vermittlung von Ad-hoc Mitfahrgelegenheiten aufbauen und bis zur Marktfähigkeit entwickeln.
Aktuell am Markt etablierte Mitfahrzentralen erreichen nur einen Bruchteil des Gesamtmarktes, da der Vermittlungsprozess eine zeitaufwändige Abstimmung und Kommunikation erfordert. Daher werden in der aktuellen Praxis ausschließlich längere Strecken, die mit viel Vorlaufzeit planbar sind, vermittelt.
Im Nah- und Alltagsverkehr typische spontane und kürzere Fahrten werden bisher nicht bedient, obwohl diese den größten Teil des Marktes ausmachen. Nicht zuletzt aufgrund steigender Kraftstoffkosten und dem erhöhtem Umweltbewusstsein besteht hier ein enormer bisher nicht adressierter Bedarf.
OpenRide verknüpft mobile Endgeräte, Navigations- und Routenplanungssoftware, um die Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten zu automatisieren und damit deutlich schneller und effizienter als bisher zu gestalten. Auf diese Weise werden auch spontane Mitfahrten im Nahverkehr ermöglicht.
Das Projekt konzentriert sich dabei auf die Entwicklung einer offenen Infrastruktur, die es vorhandenen Mitfahrzentralen und Communities ermöglicht, sich auf einfache Art und Weise an OpenRide anzubinden und dadurch den Markt für mobile ad-hoc Mitfahrgelegenheiten zu erschließen.
Das Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme mit Forschungsschwerpunkten unter anderem in den Bereichen Dienstplattformen für mobile Dienste der nächsten Generation und Integration von Telekommunikations- und Web-Technologien ist seit Jahren einer der Vorreiter des Trends zu kontextsensitiven Diensten. Im Rahmen dieser Aktivitäten wurde auch das Potenzial der ortsgebundenen Ad-Hoc-Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten identifiziert. Die technischen Entwicklungen und die zunehmende Verbreitung der mobilen Endgeräte, die zur Realisierung der Idee geeignet sind, ermöglichen nun zunehmend eine breite öffentliche Nutzung.
Das Projekt OpenRide wird im Rahmen des EXIST-Programms vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.
Kontakt:
Eva Sittig
0049-30-3463-7212
eva[dot]sittig[at]fokus[dot]fraunhofer[dot]de
Eva Sittig | Quelle: Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen: www.fokus.fraunhofer.de
www.open-ride.com
Study Highlights How Twitter Is Used To Share Information After A Disaster
24.05.2012 | North Carolina State University
Researchers Improve Fast-Moving Mobile Networks
22.05.2012 | North Carolina State University
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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