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Ab Juni wird es in Deutschland mobiles Fernsehen geben - und die TU Ilmenau ist ganz vorn mit dabei. Der vom Institut für Medientechnik betriebene Sender strahlt bereits jetzt vom Ilmenauer Hausberg "Kickelhahn" sogenanntes "Handy-TV" ab. Das mobile Fernsehen nutzt den Standard Digital Multimedia Broadcasting (DMB). Dieser ist für mobile Geräte mit kleinen Displays vorgesehen, z.B. für Mobiltelefone oder PDAs. Im Gegensatz zur Übertragung von Videos auf das Handy per UMTS, welche einzeln gestartet und bezahlt werden müssen, handelt es sich hierbei um echtes Fernsehen, das frei von allen empfangen werden kann.
Der kommerzielle Betrieb von DMB wird im Juni an fünf WM-Standorten aufgenommen und bis Ende des Jahres auf viele Ballungszentren in Deutschland ausgedehnt. Betrieben wird dieser Dienst von der neu gegründeten Firma Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD), dessen Geschäftsführer Henrik Rinnert im Rahmen der Veranstaltungen "10 Jahre Medienstudiengänge an der TU Ilmenau" an einer Podiumsdiskussion teilnahm. Bei dieser Gelegenheit konnte sich der Medienexperte mit seinem eigenen Handy davon überzeugen, dass in der Universitätsstadt bereits der Empfang von DMB-Testsendungen möglich ist.
Die Ausstrahlung von DMB erfolgt über den DAB-Sender der Universität, der für digitalen Rundfunk vorgesehen ist. Das Projekt "Medienfunk-Plattform Ilmenau", hat durch zahlreiche Projekt- und Diplomarbeiten unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Schade unter anderem diese Videoübertragung technisch ermöglicht. In weiteren Projekten werden derzeit mobile Datendienste entwickelt, durch welche Informationen - z.B. über Veranstaltungen, Kultur und die Stadt - ausgestrahlt und auch multimediale Inhalte vertrieben werden können.
Empfangsgeräte für das neue Fernsehen sind noch rar. Ab Juni werden aber spezielle Handys in den WM-Städten angeboten.
Kontakt/Information:
TU Ilmenau
Institut für Medientechnik
Prof. Dr. Hans-Peter Schade
Tel. 03677 69-275
e-mail:schade@tu-ilmenau.de
Wilfried Nax M.A. | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.tu-ilmenau.de/site/mt/Startseite_des_IMT.2295.0.html
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Tieftemperatur-Spezialisten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben mit ihren SQUIDs dazu beigetragen, dass die magnetischen Momente von Atomen des seltenen Isotopes 3He (Helium-3) extrem empfindlich gemessen werden konnten. Mithilfe dieser Sensoren wurden hochempfindliche Kernresonanzspektrometer entwickelt, die jetzt tiefe Einblicke in den Zustand der Materie bei extrem tiefen Temperaturen lieferten.
Konkret sperrte ...
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