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Mit dem Handy das Fernsehprogramm über den heimischen Satellitenanschluss empfangen, Musik über den CD-Spieler drahtlos auf mehrere HiFi-Geräte im Haushalt übertragen, eine Aufnahme des Videorekorders zeitgleich auf mehreren Fernsehern abspielen: So oder ähnlich könnte bald unser Alltag aussehen.
Ausgestattet mit Netzwerk-Schnittstellen können immer mehr Multimedia-Geräte wie Fernseher, Stereoanlagen, digitale Videorekorder, aber auch Handys oder Geräte zur Gebäudekommunikation miteinander verbunden werden. Aufgrund der Vielzahl der Technologien beschränkten sich bisherige Anwendungen allerdings oft nur auf den reinen Datenaustausch oder sie unterstützten nur bestimmte Geräte oder Netzwerke. Eine Möglichkeit, auf alle im Netzwerk verfügbaren Geräte und deren Fähigkeiten zuzugreifen, fehlte bislang.
"Netzwerk-Integrierte Multimedia Middleware (NMM)" heißt die Technologie, die eine Lösung verspricht. Dabei handelt es sich um eine an der Universität des Saarlandes entwickelte Software, die von dem Unternehmen Motama weltweit vermarktet wird. Sie beseitigt in erster Linie die durch inkompatible Technologien begründeten Grenzen zwischen den unterschiedlichen Geräten. Mit der NMM-Technologie können diese jetzt einfach und sicher vernetzt werden – im Heimnetzwerk und darüber hinaus. Etliche Hersteller von Handys, Heimelektronik und Sicherheitstechnik, aber auch die großen Telekommunikationsunternehmen haben bereits ihr Interesse bekundet.
Die Software-Architektur NMM erlaubt es, flexibel alle im Netz vorhandenen Geräte zusammenzuschalten und zentral zu steuern. Dadurch entstehen völlig neue Möglichkeiten, Geräte und Funktionen zu kombinieren. Mit einem UMTS-Handy oder Laptop kann man beispielsweise jederzeit von unterwegs auf das heimische Netzwerk zugreifen, um Medien-Inhalte abzurufen, aber auch um eine Überwachungskamera zu steuern oder auf ein Klingeln an der Haustür zu reagieren.
Bisher einzigartig ist, dass die Software plattformunabhängig arbeitet und beliebige Netzwerke und ganz unterschiedliche Geräte unterstützt, vom heimischen PC über Handy und Personal Digital Assistant (PDA) mit Windows-Betriebssystem bis hin zu Embedded-Geräten mit Linux- und Unix-Systemen wie Settop-Boxen für den Fernsehempfang.
Durch die flexiblen Lizenzierungsmöglichkeiten ist die entwickelte Multimedia-Architektur sowohl in kommerziellen Produkten als auch in Open Source und Forschungsprojekten einsetzbar.
Kontakt:
Dr. Marco Lohse
Motama GmbH
Stuhlsatzenhausweg
Gebäude E1 1
66123 Saarbrücken
Tel.: (06 81) 3 02-38 33
E-Mail: info@motama.com
Dr. Marco Lohse | Quelle: Innovationseinblicke Saarland
Weitere Informationen: www.innovation.saarland.de
www.motama.com
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