Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaftsfernsehen im Internet - BTU Projekt online, Hauptzielgruppe: junge Nutzer aber auch Lehrerinnen und Lehrer

22.06.2009
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist jetzt mit einer zweiten Staffel von DFG Science TV im Internet gestartet.

Erstmals mit dabei ist der Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TRR) 38 von BTU Cottbus, TU München und ETH Zürich mit seinem Forschungsobjekt "Einzugsgebiet Hühnerwasser".

Es wurde als eines von bundesweit zehn Projekten zur Teilnahme an DFG Science TV ausgewählt. Beworben hatten sich insgesamt 40 wissenschaftliche Projekte.

Unter www.dfg-science-tv.de werden Wissenschaftskurzfilme zu ausgewählten For-schungsprojekten gezeigt. Das Besondere: Das Material für die Filme wird von den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst gedreht. Eine professionelle Produktionsfirma verdichtet das Rohmaterial "aus erster Hand" nach einem vorher festgelegten Drehbuch zu dreiminütigen Kurzfilmen.

In insgesamt zehn Folgen werden die verschiedenen Aspekte des Sonderfor-schungsbereichs in dreiminütigen Filmbeiträgen porträtiert. Bis Mitte Oktober wird alle 14 Tage eine neue Folge unter www.dfg-science-tv.de erscheinen. Bei den Beiträgen zum SFB/TRR 38 wird das künstliche Wassereinzugsgebiet "Hühnerwasser" im Tagebau Welzow-Süd im Vordergrund stehen. Diese Fläche nutzt der Forschungsverbund als zentrales Untersuchungsgelände für vielfältige Beobachtungen bei der initialen Entwicklung eines Ökosystems. In den zehn Folgen werden Beiträge zur hydrologischen, biologischen und bodenkundlichen Entwicklung des Gebietes zu sehen sein. Die Frage der Gewässerentwicklung wird ebenso dargestellt wie die Zusammenführung der Einzelergebnisse in Computermodellen. In den verschiedenen Folgen kommen vor allem Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen des Verbundes zu Wort.

Die Filme der zweiten Staffel sind noch deutlicher auf die Zielgruppe der 14-19-Jährigen zugeschnitten. Sie stellen das Herzstück des Internetauftritts dar. Dabei machen sie durch die Authentizität der Aufnahmen Wissenschaft direkt erlebbar. Die Filme stehen nun zum Download bereit, sodass sie auch im Unterricht leichter ein-setzbar sind. Die zweite Staffel präsentiert sich zudem auf einer erheblich erweiterten Website. Um auch internationalen Zielgruppen den Zugang zu DFG Science TV zu ermöglichen, werden alle Filme in Deutsch und Englisch publiziert. Dabei stehen ne-ben der Hauptzielgruppe junger Nutzer auch Lehrerinnen und Lehrer, Medienfach-leute und die große Gruppe der an Wissenschaft Interessierten im Fokus.

Weitere Informationen:
Dr.Werner Gerwin,
Forschungszentrum Landschaftsentwicklung und Bergbaulandschaften
Telefon: 0355/69-4225

Dr. Marita Müller | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de
http://www.dfg-science-tv.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht mce mediacomeurope schließt Kooperationsvertrag mit Anixe TV
13.04.2018 | mce mediacomeurope GmbH

nachricht Gebärdensprache neu gedacht
14.03.2018 | Universität Siegen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics