Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

User akzeptieren Werbung im Online-TV

02.04.2010
Zuseher würde Verdoppelung von Werbeausmaß nicht stören

Internet-User wären bereit, beinahe doppelt soviel Werbung im Online-TV über sich ergehen zu lassen als derzeit weitgehend üblich. Wie der Datendienstleister comScore aufzeigt, werden aktuell pro Stunde schätzungsweise vier Minuten Werbung beim Online-Fernsehen konsumiert.

Für die Zuseher wäre mit sechs bis sieben Minuten jedoch ein deutlich höheres Ausmaß an Einschaltungen erträglich. Medienanbieter haben ihr Potenzial im Web offenbar noch nicht ausgeschöpft.

Keine Flucht vor Werbung

Anders als von vielen Experten und Analysten angenommen, reflektiert die zunehmende Verlagerung des Publikums vom traditionellen Fernsehen ins Internet scheinbar keine Flucht vor der Werbung, meint comScore-Online-Video-Direktorin Tania Yuki. Die Toleranzgrenze für Werbebotschaften sei bei Online-TV-Usern noch nicht ausgereizt. Den gänzlichen Wert der Internet-TV-Medien hätten ihre Betreiber bisher nicht erschlossen und damit Erlöse liegen lassen.

Für Cross-Plattform-User, die sowohl im Internet fernsehen als auch das traditionelle Medium TV nutzen, ist comScore zufolge beispielsweise die Freiheit in Zeit und Raum der wichtigste Grund dafür, einen Teil ihres Fernsehgehalts online zu konsumieren. Der Wunsch nach weniger Werbung spiele hingegen eine vergleichsweise untergeordnete Rolle.

Für drei Viertel der Zuseher sei es von größerer Bedeutung, sich aussuchen zu können, wo und wann Inhalte gesehen werden. Werbepausen und Unterbrechungen empfinden viele nach wie vor als störend. In Sachen Qualität in Bild und Ton schneide das klassische Fernsehen aber besser ab als Online-TV.

Manuel Haglmüller | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://comscore.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Content-Marketing: In der Praxis angekommen - Studie zu Content-Marketing-Strategien
15.07.2016 | PFH Private Hochschule Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie