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TIB arbeitet an einem Konzept für nicht-textuelle Medien

12.12.2008
Die Institutionen „Technische Informationsbibliothek Hannover“ und „IWF Wissen und Medien gGmbH, Göttingen“ werden in Zukunft enger zusammenarbeiten.

Am Mittwoch, 10. Dezember 2008, haben die beiden Direktoren Prof. Dr. Thomas Knieper (IWF) und Uwe Rosemann (TIB) im Beisein eines Vertreters des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK), Niedersachsen, einen Kooperationsvertrag unterschrieben.

Tobias Möller Walsdorf, Referent für wissenschaftliche Bibliotheken, E-Learning und Multimedia des MWK sagte: „Wir glauben an die Kooperation und raten den Partnern, diese Chance zu einer einmaligen Entwicklung zu nutzen.“

Den Worten Rosemanns zufolge arbeitet die TIB seit 2004 an einem Konzept zur Erweiterung der weltweit größten technischen Bibliothek um ein „Kompetenzzentrum für nicht-textuelle Medien“. In diesem Zusammenhang habe sich die TIB an die IWF gewandt, da hier Medien und einschlägige Kompetenz in großem Umfang vorhanden seien.

Prof. Knieper bezeichnete dies als ein glückliches Zusammentreffen, da die IWF während ihrer Abwicklungsphase in den nächsten zwei Jahren anstrebe, dass ihre Medien und Kompetenzen in eine neue Trägerschaft übergehen. Er freue sich, dass hier eine Möglichkeit bestehe, wichtiges, kulturelles Erbe zu erhalten und den IWF-Mitarbeitern eine Perspektive zu eröffnen.

Beiden Parteien ist bewusst, dass der Erfolg der Kooperation abhängig ist von der positiven Evaluation des TIB-Konzeptes durch den Senat der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Da diese Evaluation noch im Jahr 2009 erfolgen soll, haben die Kooperationspartner ein umfangreiches gemeinsames Arbeitsprogramm besprochen, um bei der Begutachtung bereits erste Ergebnisse vorweisen zu können.

Auf die Standortfrage angesprochen sagte Rosemann, dass Teile des Kompetenzzentrums in Göttingen verbleiben können, da der Zugriff auf digitale Information ortsunabhängig sei.

Dr. Stefanie Beier | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

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