Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Suchmaschinenmarketing verbessert TV-Werbewirkung erheblich

07.01.2010
42 Prozent mehr ungestützte Markenbekanntheit

TV-Werbekampagnen können in ihrer Wirksamkeit durch den parallelen Einsatz von Suchmaschinenmarketing erheblich verbessert werden.

Laut einer aktuellen Untersuchung vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW)führt die Verlängerung einer TV-Werbung durch Suchmaschinenmarketing zu einer deutlichen Steigerung der ungestützten Markenbekanntheit. Die Steigerungsrate liegt demnach bei bis zu 42 Prozent. In Kombination mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchwortmarketing (SEA) könne die ungestützte Markenbekanntheit gar um bis zu 91 Prozent gesteigert werden.

Verschenktes Potenzial

Das große Potenzial, das sich durch die zusätzlichen Aktivitäten im Umfeld von Suchmaschinen ergibt, wird laut der Studie von TV-Werbekampagnen bisher allerdings kaum genutzt. "Die ersten Detailauswertungen zeigen schon jetzt, wie sinnvoll die Kombination von TV-Kampagnen und Suchmaschinenmarketing ist", sagt Reza Malek vom BVDW. Ohne die Einbindung von SEA oder SEO würden die Unternehmen die Möglichkeit verschenken, stärker im sogenannten Relevant Set der Kunden präsent zu sein.

Wird eine Marke ausschließlich via TV-Kampagne beworben, wird eine ungestützte Markenbekanntheit von plus 49 Prozent erzielt. Durch die Kombination mit SEO steigert sich diese auf plus 74, mit SEA auf plus 80 Prozent. Mit dem Besuch einer Webseite durch einen User, der zuvor nicht mit der betreffenden Marke vertraut war, könne sogar eine Erhöhung der ungestützten Markenbekanntheit um über 160 Prozent erreicht werden, so die BVDW-Studie.

Für alle Branchen ratsam

"Im Rahmen der Studie haben wir vier verschiedene Branchen analysiert und sind zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Es ist unserer Meinung nach daher in nahezu allen Branchen sinnvoll, SEA und SEO mit einer TV Kampagne zu verbinden. Gleichwohl gibt es natürlich einige Branchen, bei denen das Informationsbedürfnis im Internet überdurchschnittlich hoch ist", erklärt Philipp v. Stülpnagel, Leiter Unit SEM im BVDW, gegenüber pressetext.

Bei derlei Bereichen - etwa Reisen oder Versicherungen - sei es unerlässlich, Suchmaschinenmarketing einzusetzen. Darüber hinaus würden die positiven Wirkungen aus TV-SEA/SEO-Kombinationen vermuten lassen, dass es auch bei anderen Medien wie Print oder Radio positive Abstrahleffekte gibt.

Crossmedia-Kampagnen geben 2010 den Ton an

Auch internationale Werbemarkt-Prognosen wie zuletzt von Nielsen verweisen auf die Wichtigkeit von crossmedial geschalteten Kampagnen. 2010 wird es demnach eine Top-Priorität in der Branche sein, sich noch besser auf die Medienkonvergenz einzustellen und Crossmedia-Kampagnen besser zu nutzen (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/091219007/).

Claudia Zettel | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.bvdw.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Zwischen Filterblasen, ungleicher Sichtbarkeit und Transnationalität
06.12.2017 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

nachricht Soundbar reduziert Höranstrengung
25.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie