Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Suchmaschinen finden nicht auf alles eine Antwort

10.05.2010
PAID und DGI kooperieren, um Informationskompetenz in Unternehmen zu verankern
Der PAID - Pharma Arbeitskreis Information Dokumentation und die DGI - Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e.V. haben einen AK "Informationskompetenz in Unternehmen" gegründet, um die Anforderungen der Industrie über die DGI in Schulen und Universitäten zu tragen.

Informationskompetenz ist die Schlüsselkompetenz der modernen Informationsgesellschaft -Voraussetzung zum lebenslangen Lernen und Vorbedingung zum Wissen. Doch wie steht es damit in Unternehmen? DGI und PAID werden künftig im Arbeitskreis "Informationskompetenz in Unternehmen" (IKU) eng zusammenarbeiten, um die Anforderungen der Industrie über die DGI in Schulen und Universitäten zu tragen.

"Informationskompetenz muss bereits frühzeitig vermittelt werden", sagte Dr. Luzian Weisel, Vizepräsident der DGI und Senior Information Analyst im Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe. Nur so sehen die Informationsfachleute den Transfer der in Schule und Universität erworbenen Kenntnisse gewährleistet, die für eine wettbewerbsfähige Forschung und Wirtschaft unumgänglich sind.
"Die Informationsfachleute des PAID sind Experten im Umgang mit den vielfältigen Informationen, die täglich in Unternehmen ankommen.

Sie kennen die Regeln für eine systematische Informationsbeschaffung aus zuverlässigen Quellen, die kritische Bewertung von Suchergebnissen, sowie die problemorientierte Weiterverwendung von Alltags- und Fachinformationen. Mit ihrem Wissen tragen sie nicht nur zu Kosteneinsparungen und Effizienzgewinn bei. Sie schaffen aus den erworbenen Informationen Mehrwert und Wettbewerbsvorteile für ihre Unternehmen." so Frau Dr. Jaroslava Paraskevova, Vorsitzende des PAID und Leiterin der Abteilung Documentation & Information Service im Bereich Drug RegulatoryAffairs, der MEDA Pharma GmbH & Co. KG in Bad Homburg.

Nach der Capgemini-Studie "The Information Opportunity" von 2008 geht der Wirtschaft und dem öffentlichen Sektor in UK jährlich 67 Mrd. Britische Pfund verloren durch unzuverlässige Entscheidungen verursacht durch suboptimalen Umgang mit Information. Den Ursachen und Konsequenzen geht die Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e.V. (DGI, www.dgi-info.de) über ihren neu formierten Arbeitskreis "Informationskompetenz in Unternehmen" (IKU) auf den Grund. Die Frühjahrstagung des Pharma Arbeitskreis Information und Dokumentation (PAID, www.paid.de) (vom 20. bis 21. April 2010) in Hamburg bot Gelegenheit für einen ersten Austausch mit Informationsfachleuten aus der Pharmaindustrie.

Die DGI ist die in Deutschland für die Zertifizierung von Information Professionals zuständige Fachgesellschaft. Sie bietet Informationsfachkräften mit mehrjähriger Berufserfahrung eine Zertifizierung ihres Qualifikationsprofils auf verschiedenen Kompetenzniveaus an, um eine vergleichbare Bewertung der Tätigkeiten zu ermöglichen. Die Zertifizierung ist international anerkannt und wird in vergleichbarer Weise in verschiedenen europäischen Ländern angeboten. Sie basiert auf dem "Europäischen Zertifizierungshandbuch für den Bereich Information und Dokumentation (IuD)", welches im europäischen Projekt DECIDoc entwickelt wurde. Für weitere Informationen siehe >www.dgi-info.de/QualiZertifizierung.aspx<.

Über den PAID:
Mitglieder des PAID sind Fach- und Führungskräfte aus Bibliotheken, Informationsstellen und Abteilungen, die sich mit Beschaffung und Management von Informationen in pharmazeutischen Unternehmen befassen. Der PAID wurde 1987 ins Leben gerufen und tagt seitdem zweimal im Jahr für jeweils zwei Tage zum Meinungsaustausch, zu Fachvorträgen und Produktpräsentationen. Die meisten Mitglieder sind zusätzlich in regionalen Fachgruppen organisiert, die Spezialthemen erörtern. Über die Ergebnisse berichten die Fachgruppen bei den Konferenzen des PAID.

Über die DGI:
Die Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis e.V. (DGI), gegründet 1948, ist der Zusammenschluss der Informationsspezialisten in Deutschland. Die DGI vertritt die Interessen von Information Professionals in ihrem beruflichen Umfeld, in der Öffentlichkeit und gegenüber Informationspolitik und -wirtschaft. Über neue Konzepte, Methoden und Instrumente zeigt die DGI die Perspektiven der Informationsdienstleistung und neue Wege des Wissensmanagements auf. Die Stärke der DGI liegt im Bereich Informationskompetenz und Know-how im Umgang mit Informationen.

Weitere Informationen: PAID und DGI e.V. - Barbara Reissland, LIBRARY CONSULT, Marburg Tel. 06424-309043, eMail: barbara.reissland@library-consult.de

Rüdiger Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgi-info.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Wenn die Bilder lügen - KI-System entlarvt Fake News im Internet
20.04.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie