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Regional werben im globalen Netz

03.08.2010
Das Internet bietet Mittelstand und Handwerk die Chance, sich Kunden passgenau in ihren Regionen zu präsentieren und neue Kunden zu gewinnen. Dafür hat das Netzwerk Elektronischer Geschätsverkehr (NEG) das Informationsangebot „Regionales Internet-Marketing“ gestartet: Unternehmen können kostenlos mit Hilfe eines Online-Ratgebers und eines weiterführenden Leitfadens in das Thema einsteigen. Das Angebot ist unter http://rim.ecc-ratgeber.de abrufbar.

Das Internet vernetzt global, wird von den Menschen aber auch regional genutzt: Studien zufolge werden zum Beispiel 51 Prozent aller Einkäufe im stationären Handel vor Ort mit Hilfe des Internets vorbereitet. Dies bietet kleinen und mittleren Unternehmen die Gelegenheit, in ihrer Region auf sich aufmerksam zu machen und angepasste Angebote zu präsentieren: So können sich Kunden per Mausklick schnell und einfach über Produkte aus der Umgebung bzw. die nächstgelegene Filiale informieren.

Online-Ratgeber ermöglicht erste Analyse
Das NEG bietet ab sofort Informationen zum regionalen Internet-Marketing an, damit Unternehmen das Potenzial ihres Webauftritts und der regionalen Kundenansprache besser nutzen können: Zum Start des Angebots können Unternehmen mit Hilfe des Online-Ratgebers „Regionales Internet-Marketing“ zwölf Fragen zu ihren bereits umgesetzten und geplanten regionalen Internet-Marketingaktivitäten beantworten. Das Ergebnis bewertet die aktuelle Situation und gibt spezifische Handlungsempfehlungen für das Unternehmen. So wird etwa anhand der Frage, ob regionale Online-Marktplätze und -Portale bei den Werbemaßnahmen bereits berücksichtigt werden, erklärt, dass sich diese Informationsquellen zunehmender Beliebtheit bei Kunden erfreuen und Gewinnung von Neukunden nutzen lassen.
Leitfaden unterstützt Vertiefung des Themas
Aufbauend auf diesen individuellen Ergebnissen erhalten alle Interessenten den Leitfaden „Regionales Internet-Marketing – neue Wege der Kundenansprache“. Dieser führt zunächst in die Grundlagen des Marketings ein, stellt dann ausgewählte Marketing- und Vertriebsinstrumente im Internet vor und macht im dritten Teil auf die Methoden aufmerksam, das Internet zu regionalisieren.

Die Analyse der Entwicklung und Ziele des Unternehmens ist dabei ebenso wichtig wie die Ergreifung von konkreten Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen. Tipps zum zielgruppenspezifischen E-Mail-Marketing und zu innovativen Marketing-Instrumenten wie mobiles Marketing und die Nutzung von Social Media runden den Leitfaden ab. Zum Schluss finden sich Literaturhinweise zur weitergehenden Beschäftigung mit dem Thema. Der Online-Ratgeber ist unter http://rim.ecc-ratgeber.de zu finden.

Das Informationsportal „Regionales Internet-Marketing“ baut sein Angebot stetig aus und wird u. a. im vierten Quartal durch eine Veranstaltungsreihe ergänzt.

Projekt „Regionales Internet-Marketing“
Das Verbundprojekt „Regionales Internet-Marketing“ wird getragen vom regionalen Kompetenzzentrum ECC Stuttgart-Heilbronn, vom Branchenkompetenzzentrum ECC-Handel und der IT-Akademie Mainz e. V. im Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG).

Es informiert über regionale Einsatzmöglichkeiten von klassischen und innovativen Internet-Marketinginstrumenten.

Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr
Seit 1998 berät und begleitet das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr, in 28 über das Bundesgebiet verteilten regionalen Kompetenzzentren und einem Branchenkompetenzzentrum für den Handel, Mittelstand und Handwerk bei der Einführung von E-Business Lösungen. In dieser Zeit hat sich das Netzwerk als unabhängiger und unparteilicher Lotse für das Themengebiet „E-Business in Mittelstand und Handwerk“ etabliert. Das Netzwerk ist das einzige bundesweite Angebot seiner Art und verzeichnet jährlich rund 30.000 Besucher in Beratungen und Veranstaltungen. Es stellt Informationen in Form von Handlungsanleitungen, Studien und Leitfäden zur Verfügung, die auf dem zentralen Auftritt www.ec-net.de heruntergeladen werden können. Die Arbeit des Netzwerks wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.
Presseanfragen
Holger Kett, Claudia Dukino
Telefon: +49 (0) 711 / 970 – 51 20
Fax: +49 (0) 711 / 970 - 51 11
mailto: holger.kett@iao.fraunhofer.de, claudia.dukino@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

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