Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Ratgeber: Wie ITK-Forschungsergebnisse schneller auf den Markt finden

24.06.2010
MFG Baden-Württemberg veröffentlicht praktischen Online-Leitfaden für Hochschulen, Wirtschaftsförderer und Gründerzentren
Wie sich Forschungsergebnisse aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) schneller in marktfähige Produkte überführen lassen, zeigt ein neuer praxisnaher Online-Ratgeber, den die MFG Baden-Württemberg gemeinsam mit europäischen Projektpartnern entwickelt hat. Gründerzentren, Wirtschaftsförderer, Unternehmen und Hochschulen finden hier praxisnahe Checklisten, Erfahrungsberichte und verständlich aufbereitete Fachinformationen für einen erfolgreichen Technologietransfer.

Hochschulberatungsstellen, Technologieparks, Wirtschaftsförderer, Gründerzentren und Unternehmen können ab sofort auf einen neuen praxisnahen Online-Ratgeber für erfolgreichen Technologietransfer zugreifen. Die sogenannte „FITT Toolbox“ bietet Anleitungen, Hilfestellungen, Checklisten und „Best-Practice-Beispiele“ für die Überführung von Forschungsergebnissen aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) in marktfähige Produkte.

Im Mittelpunkt des englischsprachigen Ratgebers stehen alle relevanten Fragen, die sich Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittelständische Unternehmen auf dem Weg in den Markt stellen sollten, von der Vermarktung von Schutzrechten bis hin zur Sicherung des dauerhaften Geschäftserfolgs durch Netzwerke und Cluster, darunter:

• Wie können vielversprechende Forschungsideen identifiziert werden?
• Welche Punkte sind bei der Vermarktung von Schutzrechten, bspw. im Bereich Open-Source-Lizenzen, zu beachten?
• Wie kann rund um eine Forschungsidee ein starkes Management-Team gefunden und aufgebaut werden?
• Wie bringt man ein Produkt auf den Markt und findet das dazu passende Geschäftsmodell?
• Welche Möglichkeiten bieten Netzwerke und Cluster zum Aufbau des dauerhaften Geschäftserfolgs?

Da der Technologietransfer je nach Produkt, Entwicklungsphase und Hintergrund der beteiligten Personen unterschiedliche Anforderungen stellt, wurde der Online-Leitfaden modular aufgebaut. Interessierte Nutzer können wählen, ob sie auf das gesamte Material zurückgreifen oder aber ihr Wissen ganz gezielt in einzelnen Themenbereichen auffrischen und vertiefen.

Bei der Erarbeitung des Ratgebers brachte die MFG Baden-Württemberg sowohl ihre Erfahrungen aus Technologietransfer-Programmen wie dem Heidelberger Innovationsforum als auch aus dem Bereich Clustermanagement ein. Darüber hinaus agiert die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected – bwcon – mit ihrem Beratungsprogramm „Coach & Connect Plus+“ als Partner des Projektes. Durch diese Kombination von regionaler und internationaler Erfahrung stärkt die MFG nicht nur Baden-Württembergs ITK-Sektor, sondern erschließt darauf aufbauend auch neue Perspektiven für Anwenderbranchen wie die Kreativwirtschaft im Land.

Entstanden ist die Publikation durch die Zusammenarbeit der MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien, mit sechs europäischen Partnern im Rahmen des EU-Technologietransferprojektes FITT (Fostering Interregional Exchange in ICT Technology Transfer).

Das Angebot der FITT Toolbox steht ab sofort auf www.fitt-for-innovation.eu zur Verfügung.

Weiterführende Links:
www.fitt-for-innovation.eu
www.mfg-innovation.de
www.bwcon.de

Über FITT
Das EU-Projekt FITT (Fostering Interregional Exchange in ICT Technology Transfer) entwickelt neue Ansätze, um den Prozess von der Erfindung bis zur ökonomischen Verwertung von ITK-Forschungsergebnissen am Markt im ITK-Sektor zu verbessern und zu beschleunigen. Projektkoordinator ist das CRP Henri Tudor in Luxemburg. Weitere Partner sind neben der MFG Baden-Württemberg Forschungseinrichtungen aus Frankreich, Belgien und Großbritannien. Das Projekt FITT startete im Juni 2008 mit einer Laufzeit von drei Jahren. Mit einem Gesamtbudget von knapp viereinhalb Millionen Euro wird es durch das Interreg IVB Programm der Europäischen Union kofinanziert.

Über die MFG Baden-Württemberg
Als Innovationsagentur des Landes für IT und Medien stärkt die MFG Baden-Württemberg den ITK-, Medien- und Kreativstandort Baden-Württemberg. Sie vernetzt die Kreativwirtschaft mit Technologiebranchen und fördert die Zusammenarbeit von Unternehmen, Institutionen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Daneben fördert sie junge Talente durch Wettbewerbe und Innovationsprogramme und unterstützt das Unternehmertum. Gemeinsam mit Hochschulen und Unternehmen erprobt sie zudem neue Technologien und Anwendungen in so genannten Labs.

Bereits seit 1995 aktiv, gehört die MFG heute zu den führenden Einrichtungen für Innovationsmanagement und Technologietransfer in Europa. Über 50 hoch qualifizierte Mitarbeiter steuern im Stuttgarter Bosch-Areal mehr als 30 Projekte aus den Bereichen Innovationsförderung, Technologietransfer, Cluster- und Netzwerkmanagement, Talentförderung und Unternehmertum sowie Medienkompetenz und Standortmarketing.

Fachliche Ansprechpartnerin für den Bereich Unternehmensförderung:

MFG Baden-Württemberg mbH
Innovationsagentur des Landes
für Informationstechnologie und Medien

Susanne Jehle
Projektleiterin Europäische Kreativwirtschaft/Unternehmensförderung
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Tel.: 0711-90715-366
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: jehle@mfg.de
http://www.mfg-innovation.de

Ansprechpartnerin für die Presse:

Silke Ruoff
Leiterin Stabsstelle Kommunikation/Marketing
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Tel.: 0711-90715-316
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: ruoff@mfg.de
http://www.mfg-innovation.de

Silke Ruoff | MFG Baden-Württemberg mbH
Weitere Informationen:
http://www.mfg-innovation.de
http://www.doit-online.de/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Mehr Wissenschafts-Enthusiasten als Desinteressierte in der Schweiz
05.02.2018 | Universität Zürich

nachricht Zwischen Filterblasen, ungleicher Sichtbarkeit und Transnationalität
06.12.2017 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics