Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Internetseite zum Deutschlandstipendium gestartet

18.10.2010
Angebote bietet potentiellen Förderern, Hochschulen und Bewerbern die wichtigsten Informationen rund ums Stipendium

Mit der neuen Internetseite www.deutschland-stipendium.de informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ab sofort über das neue Deutschlandstipendium.

Die Seite bietet potentiellen Förderern, Hochschulen und Stipendienbewerbern die wichtigsten Informationen rund um das Stipendium. Gleichzeitig startet eine Kampagne, die bei Unternehmen, Alumni und in der Bürgergesellschaft um Spenden für die Stipendien wirbt.

"Es wird Zeit, dass in Deutschland eine größere Solidarität mit unseren Hochschulen wächst. Ein Wissenschaftssystem verdient es, dass diejenigen, die studiert haben und heute gut verdienen, mit ihren Hochschulen solidarisch sind. Und die Wirtschaft wird mit ihrer Klage über den drohenden Fachkräftemangel nur Widerhall finden, wenn sie selbst bereit ist, frühzeitig in Talente zu investieren", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan.

Die neue Förderung in Höhe von 300 Euro monatlich soll ab dem Sommersemester 2011 bundesweit rund 10.000 Stipendiatinnen und Stipendiaten beim Studium den Rücken frei halten. Die Stipendien werden von privaten Geldgebern und vom Bund gemeinsam finanziert. Die Bundesregierung stellt damit die Weichen für eine neue Stipendienkultur in Deutschland. "Wir müssen alles tun, um junge Menschen gut auszubilden. Dazu gehört auch, sie zur Aufnahme eines Studiums zu ermutigen. Mit dem Deutschlandstipendium setzen wir ein deutliches Signal an diejenigen, die sich für ein Studium entscheiden: Es ist dafür gesorgt, dass es eine breite Vielfalt an Möglichkeiten der Studienfinanzierung gibt", erklärte Schavan.

Das einkommensunabhängige Deutschlandstipendium unterstützt an allen staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland besonders begabte Studierende. Zu den Förderkriterien zählen neben herausragenden Leistungen auch das gesellschaftliche Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, zum Beispiel in Vereinen, in politischen Organisationen, in der Familie oder im sozialen Umfeld. Besondere biografische Hürden, die sich aus der familiären Herkunft ergeben, können ebenfalls berücksichtigt werden.

Mit dem Deutschlandstipendium baut die Bundesregierung die Förderung von begabten Studierenden weiter aus und ergänzt damit die Breitenförderung durch das BAföG sowie bedarfsgerechte Bildungsdarlehensangebote. Schavan: "Junge Menschen können sich darauf verlassen, dass die Entscheidung für eine gute Bildung nicht an finanziellen Hürden scheitert und dass sich besonderes Engagement in der Ausbildung lohnt und honoriert wird." Damit wirkt das neue Stipendienprogramm zugleich dem Fachkräftemangel entgegen, unterstützt die Profilierung der Hochschulen und stärkt die regionalen Netzwerke.

| BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/
http://www.deutschland-stipendium.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie