Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobile Online-Werbung etabliert sich

20.09.2011
PwC-Prognose: Werbung auf mobilen Endgeräten ist Wachstumstreiber der Werbebranche / Umsatz in Deutschland erreicht 2015 knapp 250 Millionen Euro / Nutzer akzeptieren ortsbezogene Werbung

Die steigende Verbreitung von Smartphones und Tablet-Computern eröffnet der Online-Werbung neue Wachstumschancen. In Deutschland werden die Erlöse aus Internet-Werbung auf mobilen Endgeräten im Jahr 2015 fast 250 Millionen Euro erreichen, prognostiziert die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC anlässlich der Online-Werbemesse Dmexco in Köln. Dies entspricht fast einer Verdreifachung gegenüber 2011. Die Werbeeinahmen im stationären Internet wachsen demgegenüber vergleichsweise moderat um kumuliert rund 45 Prozent auf voraussichtlich knapp 5,7 Milliarden Euro im selben Zeitraum.

"Personalisierte mobile Werbung, beispielsweise ortsbezogene Ads oder auf die Interessen potenzieller Konsumenten ausgerichtete Produktempfehlungen werden von den Nutzern positiv bewertet. Mobile Online-Werbung ist keine kurzlebige Mode, sondern etabliert sich dank der neuen Möglichkeiten der Endgeräte als wichtige Säule der Internet-Werbeindustrie", kommentiert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Kommunikation bei PwC.

Ortsbezogene Werbung kommt bei der Mehrheit der Nutzer gut an

Die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.000 Internet-Nutzern, die im Auftrag von PwC im Vorfeld der Dmexco durchgeführt wurde, untermauern diesen Trend. Ortsbezogene Werbung, die den aktuellen Aufenthaltsort der Nutzer berücksichtigt und so beispielsweise für gewünschte Produkte oder Dienstleistungen das günstigste Angebot im näheren Umkreis anzeigt, finden knapp 46 Prozent der Befragten nützlich, während nur 34 Prozent diese Werbeform als "störend" bewerten. Noch positiver fällt die Bilanz bei den jüngeren Nutzern unter 35 Jahren aus: In dieser Gruppe halten knapp zwei Drittel der Befragten ortsbezogene Werbung für sinnvoll.

Begeisterung für Tablet-Computer hält an

Für ein starkes Wachstum der mobilen Online-Werbung spricht nicht nur die hohe Akzeptanz für mobile Werbeformate, sondern auch die anhaltende Begeisterung für mobile Endgeräte. "Neue Endgeräte und hier ganz besonders die Tablets mit ihren großen hochauflösenden Bildschirmen und schnellen Prozessoren liefern die ideale Plattform für cross-mediale Werbekampagnen und stellen eine direkte Verbindung zu den mobilen Konsumenten dar", so Ballhaus. "Von diesem Hintergrund dürfte es die werbetreibenden Unternehmen freuen, dass sich nur vier von zehn Befragten keinen Tablet-Computer anschaffen wollen." Nach der PwC-Erhebung haben über elf Prozent der Konsumenten eine feste Kaufabsicht, fast ein Fünftel der Befragten denkt über eine Anschaffung nach. Knapp 19 Prozent würden sich ein Tablet-Gerät kaufen, wenn sie es sich leisten könnten.

Pressekontakt:

Nicole Susann Roschker
PwC Pressesprecherin
Tel.: + 49 (0)69 95 85 - 1669
Mobil: + 49 (0) 151 - 1427 1696
E-Mail: nicole.susann.roschker@de.pwc.com

Nicole Susann Roschker | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.pwc.de/outlook

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Mehr Wissenschafts-Enthusiasten als Desinteressierte in der Schweiz
05.02.2018 | Universität Zürich

nachricht Zwischen Filterblasen, ungleicher Sichtbarkeit und Transnationalität
06.12.2017 | Schweizerischer Nationalfonds SNF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics