Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kooperationsvereinbarung HFF und Fraunhofer-Gesellschaft

24.06.2011
Die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ und das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut unterschrieben heute einen gemeinsamen Kooperationsvertrag. In Zukunft werden die beiden Institute bei der Erforschung neuer Medientechnologien und immersiver Erzähltechnik noch enger zusammenarbeiten.

Schon seit fast zwei Jahren gibt es eine enge Zusammenarbeit der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) und dem Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut (HHI) – heute haben die beiden Institutionen in Berlin einen Kooperationsvertrag unterschrieben, um die gute Zusammenarbeit der Vergangenheit zu einem festen Bestandteil der Zukunft ihrer Forschungsarbeit zu machen.

Die HFF ist eine der größten und modernsten europäischen Filmhochschulen und kann auf eine lange Tradition und Erfahrung zurückblicken. Insbesondere die wissenschaftlich-künstlerische bzw. die künstlerisch-technische Forschung ist ein besonderer Schwerpunkt der HFF.

Das HHI ist ein Forschungsinstitut der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., also von Europas größter Forschungseinrichtung mit mehr als 17.000 Mitarbeitern und 61 Instituten. Es ist eines der weltweit führenden Forschungsinstitute für Schlüssel-Technologien der Zukunft. Erklärtes Forschungsziel ist die sinnvolle Gestaltung der Informations- und Kommunikationswelt der Zukunft.

Ein erstes Ziel der gemeinsamen Kooperation von HFF und HHI ist die Herstellung eines von der HFF produzierten, fiktionalen Films in 180° mit dem treffenden Namen „Die Reise der Imagonauten“, der den Besucher statt auf einen Kinosessel in die Mitte einer neuen Realität platzieren wird.

Während der traditionelle zweidimensionale Film den Blick des Betrachters fesselt, wird im 180° Film ein fast vollständiges Eintauchen in einen filmischen Raum möglich. Der Zuschauer kann reagieren und sich optischen oder akustischen Reizen aktiv zuwenden, also selbst entscheiden.

Das neue Film-Erleben auf 180° wird möglich durch die Nutzung einer vom HHI entwickelten 180°-Kamera und Projektionstechnik (OMNICAM) und des Tomorrow’s immersive Media Experience Lab (TIME-Lab). Für den Ton des 180°Films wird die Wellenfeldsynthese-Technologie angewendet - ein weiteres Forschungs-Projekt der Hochschule, das akustische Reize für den Zuschauer neu erlebbar macht.

Basis des 180°-Imagonauten-Projekts ist der schon entstandene Kurzfilm „Orlac Reloaded“, der bei der „Tomorrow`s Cinema Conference“ zur Berlinale 2010 als Koproduktion von HFF und Fraunhofer-Gesellschaft uraufgeführt wurde und auf breites Interesse stieß.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an die Pressestelle der HFF unter 0331- 62 02 –130 oder per Mail an n.schuebel@hff-potsdam.de

Nina Joana Schübel | idw
Weitere Informationen:
http://www.hff-potsdam.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit