Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Warum kocht der Fernseher? oder: KochsendungsguckerInnen gesucht!

19.08.2009
Augsburger Soziologie-Studenten wollen dem Erfolg von Kochsendungen in der deutschen TV-Landschaft auf den Grund gehen und suchen deshalb das Gespräch mit Genießerinnen und Genießern dieses kulinarischen Medien-Phänomens.

Kochsendungen überwuchern die deutsche Fernsehlandschaft. "Es gibt mittlerweile sage und schreibe so um die 30 verschiedene Formate", erläutert Till Pausch.

Zusammen mit zwei Kommilitonen am Augsburger Lehrstuhl für Soziologie und empirische Sozialforschung (Prof. Dr. Helmut Giegler) will er in Erfahrungen bringen, was das für ein Rezept ist, das dem TV-Publikum derart Appetit auf's Zuschauen beim Kochen und dementsprechend diese Sendungen so erfolgreich macht.

Die drei Nachwuchssoziologen suchen deshalb Stamm- und Überzeugungsgäste von Kochsendungen, die Zeit und Lust haben, in einer ca. einstündigen lockeren Diskussionsrunde darüber Auskunft zu geben, was ihnen an Lanz, wenn's bei ihm kocht, oder auch an seinen zahlreichen einschlägigen KollegInnen vom TV-Feinschmeckerfach so besonders schmeckt.

Wer die Augsburger Kochsendungsforscher unterstützen und zur Lüftung des Geheimnisses der Fernsehköche beitragen will, wird sich lediglich in einer ungezwungenen rund 60-minütigen Gesprächsrunde mit ihnen austauschen. Dass die Sache mit einem kleinen Buffet garniert sein wird, ist naheliegend. "Damit keine Anregungen verlorengehen, machen wir Video-Aufzeichnungen von den Gesprächsrunden. Aber deswegen braucht niemandem der Appetit zu vergehen, denn selbstverständlich garantieren wir dafür, dass diese Aufzeichnungen ohne dritte Mitesser ausschließlich für unsere Forschungszwecke verdaut werden", versichert Pausch.

Die drei Augsburger Kochsendungssoziologen ihrerseits wären in den kommenden Wochen jeweils dienstags (25.8.,1.9.) donnerstags (27.8, 3.9.), freitags (28.8., 4.9.) und samstags (29.8., 5.9.) gesprächs- und buffetbereit. Und sie würden sich freuen, an diesen Terminen - jeweils ab 18.30 Uhr - möglichst viele auskunftsfreudige Kochsendungsfans als Gäste am kleinen Kochsendungserforschungsbuffet der Universität Augsburg bewirten und befragen zu dürfen. Auch für diejenigen freilich, die zwar prinzipiell, aber nur zu einem andern Termin als den vorgeschlagenen gerne mitmachen würden, wird ggf. ein passender Termin gefunden werden.

Alle überzeugten Kochsendungsfans, die glauben und Interesse daran bzw. Lust dazu haben, zum Erfolg des Projekts der Augsburger Kochsendungsforscher beitragen zu können, sind jedenfalls gebeten, sich wegen einer konkreten Terminvereinbarung zeitnah telefonisch unter 0821/598-4096 oder per e-mail (essen.projekt@phil.uni-augsburg.de) mit dem Lehrstuhl für Soziologie und empirische Sozialforschung der Universität Augsburg in Verbindung zu setzen.

Weitere Informationen und Anmeldung: Telefon 0821/598-4096 oder essen.projekt@phil.uni-augsburg.de

Klaus P. Prem | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-augsburg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

nachricht Wenn die Bilder lügen - KI-System entlarvt Fake News im Internet
20.04.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive