Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kindermedienforschung: Interaktive Medienwelten aus verschiedenen Zeiten

08.08.2012
Die Kindermedien-Sammlung des Instituts für angewandte Kindermedienforschung (IfaK) der HdM geht auf in einer kindgerechten Webseite online. Sie umfasst derzeit rund 4000 Exponate, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurückreichen. Die Sammlung wird außerdem wissenschaftlich ausgewertet.

Möglich wird der Aufbau der Webseite durch eine Projektförderung im Rahmen der Initiative „Ein Netz für Kinder“, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die die Entwicklung qualitätsvoller Internetangebote für Kinder unterstützt.


Forschungsthema Kindermedienwelten
Foto: HdM Stuttgart / Projekt-Team

Die Webseite soll Kindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren spielerisch Wissenswertes über Medien im Alltag von Kindern früherer Zeiten vermitteln, in historische Zusammenhänge einführen und interaktive Möglichkeiten bieten, in vergangene "Medien"-Zeiten einzutauchen. Für die verschiedenen Altersstufen – Vorschüler, Leseanfänger, Grundschüler im Alter von sieben bis neun und für Schüler von zehn bis zwölf Jahren – werden unterschiedlich komplexe Inhalte angeboten.

Das Webangebot wird als „Point-and-Click-Adventure“ gestaltet und in Zusammenarbeit mit dem Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg entwickelt. Das Serivce-Zentrum hostet das Projekt und stellt für die Umsetzung die imdas-pro-Datenbank zur Erfassung der Objekte zur Verfügung. Die grafischen Oberflächen und das Spieldesign entwickelt die Stuttgarter Agentur für Serious Gaming „Kastanie Eins“. Wissenschaftlicher Berater ist der emeritierte HdM-Professor Dr. Manfred Nagl, der die Kindermediensammlung aufgebaut und der Hochschule als Schenkung überlassen hat.

In die Gestaltung fließen auch die Ideen von Kindern ein, die in Workshops ausgearbeitet wurden. „Neben der Entwicklung und Gestaltung des Spiels steht in den nächsten Monaten vor allem die kindgerechte Aufbereitung der im Angebot präsentierten Exponate an“, berichtet Projekt-Leiter Professor Dr. Richard Stang. „Der Fokus soll auf verschiedenen Epochen von Kindermedien und dem jeweiligen gesellschaftlichen Umfeld stehen“, so Stang weiter. Die Informationsdesigner der HdM prüfen einen ersten Prototyp auf seine Spielbarkeit in Usability-Tests. Im Herbst 2013 soll die Webseite fertig gestellt sein. Die Projektförderung endet im Februar 2014.

Kontakt:
Prof. Dr. Richard Stang, Christina Reul,Peter Marus
Institut für angewandte Kindermedienforschung
Telefon: 0711 25706 174, -175
E-Mail: stang@hdm-stuttgart.de, reul@hdm-stuttgart.de, marus@hdm-stuttgart.de

Kerstin Lauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.hdm-stuttgart.de/ifak
http://www.hdm-stuttgart.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungen

Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017 | Veranstaltungen

Hochschule Karlsruhe richtet internationale Konferenz mit Schwerpunkt Informatik aus

25.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Hochvolt-Lösungen für die nächste Fahrzeuggeneration!

25.09.2017 | Seminare Workshops

Seminar zum 3D-Drucken am Direct Manufacturing Center am

25.09.2017 | Seminare Workshops