Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Helmholtz unterstützt Open-Access-Publizieren

14.12.2011
Open Access, der freie Zugang zu wissenschaftlichen Informationen, ist eine zukunftsweisende Publikationsstrategie, die die Helmholtz-Gemeinschaft schon seit 2004 offiziell fördert.

Um die Finanzierung von wissenschaftlichen Publikationen in Open-Access-Zeitschriften unkompliziert zu ermöglichen unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft nun den „Compact for Open-Access Publishing Equity“ (COPE).

Open Access verbessert die Sichtbarkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen und erleichtert die Arbeit in digitalen Forschungsumgebungen. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat 2004 als erste der großen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland eine Empfehlung zum Open-Access-Publizieren verabschiedet und fördert die Transformation des Publikationssystems hin zu Open Access durch vielfältige Maßnahmen. Verstärkt publizieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft in Open-Access-Zeitschriften. Diese Zeitschriften finanzieren den freien Zugang auf ihre Inhalte vielfach über Publikationsgebühren, die von den wissenschaftlichen Institutionen der Autoren übernommen werden.

Die Forschungszentren in der Helmholtz-Gemeinschaft haben nun erklärt, dass sie den Compact for Open-Access Publishing Equity (COPE) unterstützen und Mechanismen etablieren werden, um angemessene Open-Access-Publikationsgebühren zu übernehmen. Anliegen der Helmholtz-Gemeinschaft ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Publikation in Open-Access-Zeitschriften ebenso einfach wie die in konventionell finanzierten Zeitschriften zu machen. „Wir wollen den Wandel zu einem nachhaltigen und innovativen System der Wissenschaftskommunikation vorantreiben. Open Access ist die Publikationsstrategie der Zukunft“, sagt Dr. Rolf Zettl, Geschäftsführer der Helmholtz-Gemeinschaft.

Die internationale Initiative COPE wurde von der Harvard University, dem MIT und weiteren führenden amerikanischen Universitäten zur Förderung des Open-Access-Publizierens initiiert. Bereits im Oktober hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als erste deutsche Forschungseinrichtung COPE unterzeichnet. Der Aufbau eines Publikationsfonds zur Finanzierung von Open-Access-Publikationsgebühren am KIT ist ein Beispiel für die Open-Access-Aktivitäten der Helmholtz-Zentren. Begleitet durch das Helmholtz Open Access Projekt haben die Forschungszentren mit internationalen Wissenschaftsverlagen bereits mehrere Verträge über Open Access abgeschlossen.

Ansprechpartner zu Open Access:
Heinz Pampel
Helmholtz Open Access Projekt
Tel.: +49 (0) 331 288-1948
open-access@helmholtz.de

Weitere Informationen:
http://www.oacompact.org

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit über 31.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 17 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).
www.helmholtz.de
www.helmholtz.de/twitter
www.helmholtz.de/facebook

Ansprechpartner für die Medien:
Thomas Gazlig
Leiter Kommunikation und Medien
Büro Berlin
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
10178 Berlin
Tel./Fax: 030 206 329-57/60
presse@helmholtz.de
Dr. Antonia Rötger
Pressereferentin
Tel.: 030 206 329-38
antonia.roetger@helmholtz.de

Thomas Gazlig | Helmholtz-Gemeinschaft
Weitere Informationen:
http://www.helmholtz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau