Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung und technischer Innovation ein Gesicht geben

26.03.2014

Studierende der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft entwerfen das Corporate Design für ein Projekt des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB.

Das EU-Projekt ICT2B hat das Ziel, innovative Geschäftsideen zur Informations- und Kommunikationstechnologie der Zukunft zu entwickeln. Hierfür soll ein Forum geschaffen werden, das möglichst viele junge Forscher und Existenzgründer aus ganz Europa erreicht und zusammenführt – wer könnte das besser gestalten als junge Menschen selbst?

Entwicklung eines einheitlichen Erscheinungsbildes

Der Studiengang Kommunikation und Medienmanagement (KMM) der Fakultät für Informationsmanagement und Medien (IMM) der Hochschule Karlsruhe verbindet interdisziplinär die Bereiche Sprache, Gestaltung, IT und Technik.

Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, Prozesse, Zusammenhänge und Ergebnisse aus Wissenschaft und Technik für verschiedene Zielgruppen visuell und textuell aufzubereiten und mit geeigneten Medien zu publizieren.

Im Sommersemester 2014 werden sich Studierende unter Leitung von Prof. Anja Grunwald mit der Entwicklung des Erscheinungsbildes, der Gestaltung einer Online-Plattform und Präsentationsmaterialien sowie des ersten Events von ICT2B auseinandersetzen. Ziel ist

die Forschungsprojekte verständlich und überzeugend darzustellen;
das Projekt ICT2B selbst zu einer bekannten Marke zu entwickeln, die sowohl von Forschern als auch von jungen StartUps positiv wahrgenommen wird.
Am Ende des Semesters werden die besten Entwürfe der Studierenden ausgewählt, weiterentwickelt und realisiert.

ICT2B – Information and Communication Technologies to Business

ICT2B ist ein Projekt der EU Kommission EU Hub. Projektmanager Dr. Gunnar Brink vom Fraunhofer IOSB entwickelt das Konzept im Konsortium mit vier hochrangigen Partnern aus Europa und Israel: Zusammen mit der Universität Sheffield und Twente, dem Technion und SEERC werden ambitionierte Nachwuchsforscher und Wirtschaftswissenschaftler rekrutiert. Gemeinsam sollen innovative Projektideen entwickelt werden, die Europa mit neuen Webtechnologien nach vorne bringen und weltweit wettbewerbsfähig machen. Der erste internationale Event, bei dem Forscher und Unternehmer aus ganz Europa Kontakte knüpfen können, wird vom 27. Februar bis zum 01. März 2015 in Deutschland stattfinden.

Kooperation zwischen der Hochschule Karlsruhe und dem Fraunhofer IOSB
Die Hochschule Karlsruhe und das Fraunhofer-Institut stehen seit Jahren in intensivem Austausch miteinander. Studierende der Hochschule absolvieren am IOSB Praktika und schreiben ihre Bachelor- und Masterarbeit über aktuelle Forschungsprojekte.

Eine Zusammenarbeit, bei der eine gesamte Semesterstufe eines Studiengangs an einem Projekt arbeitet, gab es bisher noch nicht. „Der Entwurf des Corporate Designs für das Projekt ICT2B ist deshalb besonders spannend“, so die Professorin Anja Grunwald, „weil sich die Studierenden mit der Zielgruppe identifizieren und eigene Erwartungen und Interessen in den Entwurf einbringen können. Dabei lernen sie in direktem Praxisbezug, ihre Fähigkeiten und Ideen anhand eines realen Projektes umzusetzen.“


Im Laufe des Sommersemesters kann der Arbeitsprozess der Studierenden in einem Blogg auf der Website von ICT2B verfolgt werden. Das Corporate Design wird nach Projektabschluss auf der Website umgesetzt.

Gemeinsame Presseinformation der Hochschule Karlsruhe und des Fraunhofer IOSB

Weitere Informationen http://ict2b.server.de/servlet/is/101/

Wer an dem Projekt ICT2B interessiert ist, kann sich gerne im Internet informieren oder Kontakt zu Dr. Gunnar Brink oder Prof. Anja Grunwald aufnehmen:


Dr. Gunnar Brink, 0721 6091 640, gunnar.brink@iosb-fraunhofer.de
Prof. Anja Grunwald, 0721 925 2938, anja.grunwald@hs-karlsruhe.de

Weitere Informationen:

http://www.hs-karlsruhe.de

http://www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/44668/

Dipl.-Ing. Sibylle Wirth | Fraunhofer-Institut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Content-Marketing: In der Praxis angekommen - Studie zu Content-Marketing-Strategien
15.07.2016 | PFH Private Hochschule Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie