Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung für den digitalen Dialog

08.06.2011
DFG-betreute Allianzbroschüre „Kommunikation“ erschienen

Mailen, bloggen, twittern, skypen: Die digitale Kommunikations- und Informationstechnologie gehört längst zu unserem Alltag. Doch das, was beim Dialog von Mensch zu Mensch, aber auch von Mensch zu Ding oder gar von Ding zu Ding selbstverständlich zu funktionieren scheint – und sich wie selbstverständlich immer rasanter entwickelt –, stellt auch die Forschung vor immer neue Aufgaben.

Wie kompetent, innovativ und engagiert sich die deutsche Wissenschaft an Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten den mannigfachen Herausforderungen der digitalen Kommunikation stellt, beleuchtet eine unter Federführung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen herausgegebene Broschüre, die jetzt erschienen ist. Reich illustriert veranschaulicht die neue Publikation anhand von 70 konkreten Einzelbeispielen, wie sich der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland in Fragen neuer Computer- und Speichertechnologien, intelligenter Objekte, sozialer Netzwerke oder innovativer, ihre Nutzer vernetzende digitaler Plattformen ebenso zu positionieren versteht wie auf dem Feld moderner Informationspräsentation und -verarbeitung oder im Bereich der Chancen und Risiken digitaler Kulturen. Jedem der fünf Kapitel ist ein erläuternder Fließtext vorangestellt, der die Einzelbeispiele aus Expertensicht in einen übergreifenden Zusammenhang stellt.

„Kommunikation“ gehört zu einer fünfteiligen Broschürenreihe, die in Deutsch und Englisch erscheint. Herausgeber ist die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, der neben der DFG die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und der Wissenschaftsrat angehören. Die Reihe will die Hightech-Strategie der Bundesregierung publizistisch flankieren; deshalb ist jeder Ausgabe ein Vorwort der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professor Annette Schavan, vorangestellt. Bei jedem der fünf Titel übernimmt eine andere Allianzorganisation die Federführung.

Neben „Kommunikation“ sind bisher die Titel „Energie“ und „Gesundheit“ erschienen, „Sicherheit“ und „Mobilität“ sollen im Laufe des Jahres folgen.

Weiterführende Informationen

Die Allianzbroschüre „Kommunikation“ steht im Internet als pdf zum Download bereit unter: www.dfg.de/dfg_profil/gesamtliste_publikationen/index.html#micro234543

Eine gedruckte Ausgabe ist zudem kostenlos erhältlich beim Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, michael.hoenscheid@dfg.de.

Dr. Thomas Köster | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de

Weitere Berichte zu: Allianzbroschüre DFG Wissenschaftsorganisation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten