Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitale Kundeninteraktion

10.12.2012
Fraunhofer IAO startet Industriezirkel zur Erforschung der Kundenkommunikation von übermorgen
Neue Informations- und Kommunikationstechnologien erfordern neue Formen der Kundeninteraktion. Wie und über welche Kanäle Unternehmen ihre Kunden zukünftig gewinnen und binden können, erforscht das Fraunhofer IAO vor dem Hintergrund technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen in einem Industriezirkel.

Automobile melden sich selbstständig zum Servicetermin an und einkaufen können wir via QR-Code-Scan aus der U-Bahnhaltestelle. Innovative Technologien dringen immer stärker in sämtliche Lebensbereiche ein und verändern unser Nutzungsverhalten. Wer heute Produkte oder Dienstleistungen verkaufen möchte, muss daher neue Wege zum Kunden finden und Antworten auf viele Fragen finden:

Wie werden wir 2030 einkaufen?

Wie sehen innovative Kundeninteraktionskonzepte in der Stadt der Zukunft aus?

Wie kann beispielsweise die digitale Kundenberatung zukünftig die persönliche Beratung von Angesicht zu Angesicht entlasten und ergänzen?

Welche Auswirkungen hat die digitale Kundeninteraktion auf Unternehmen und interne Prozesse?

Vor diesem Hintergrund hat das Fraunhofer IAO zusammen mit Handel, Dienstleistern, Verbänden und Technologielieferanten einen Industriezirkel initiiert, um gemeinsam zukunftsweisende Konzepte und Entscheidungshilfen für die digitale Welt von übermorgen zu schaffen. Ziel ist es, attraktive und innovative Konzepte zur Kommunikation, Interaktion und Integration von Kunden zu entwickeln, um den Gewohnheiten und Bedürfnissen der neuen Kundengeneration angesichts der neuen technischen Möglichkeiten zu entsprechen. Mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationtechnologien lassen sich neue, attraktive Kundenkontaktkanäle schaffen, klassische Kontaktkanäle optimieren und interessanter gestalten oder aber die unterschiedlichsten Kundenkontaktkanäle miteinander verbinden.

Mit Teilnehmern aus den Bereichen Einzel- und Versandhandel, Finanzen, Versicherungen, Telekommunikation, Tourismus und Verkehr soll das Themengebiet der Kundeninteraktion in Workshops branchenübergreifend diskutiert und hinsichtlich seiner strategischen Bedeutung bewertet werden. Unter der Moderation des Fraunhofer IAO werden aktuelle Entwicklungen vorwettbewerblich erarbeitet, erforscht und vorangetrieben. Interessierte Unternehmen sind dazu eingeladen, an dem Industriezirkel teilzunehmen.

Das Fraunhofer IAO bietet mit seiner wissenschaftlich fundierten Expertise, einem Usability- und Interaktionslabor sowie seinem interdisziplinärem Forschungsteam optimale Voraussetzungen für die Durchführung von Studien und Benutzertests. Der Mix an Kompetenzen der Teilnehmer, gepaart mit dem wissenschaftlichen Know-how des Fraunhofer IAO schaffen die Grundlage für einen erfolgreichen Wissensvorsprung im Hinblick auf die Herausforderungen der »Kundeninteraktion von übermorgen«.

Ansprechpartner:
Johannes Jüngst, Wolfgang Beinhauer
Telefon +49 711 970-5159, -2348
johannes.juengst@iao.fraunhofer.de, wolfgang.beinhauer@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.hci.iao.fraunhofer.de/
http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/index.php?option=com_content&view=article&id=1053

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen