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Wachstumsboom auf asiatischem Werbemarkt

29.11.2007
USA einzige Region mit negativer Entwicklung

Die Werbeausgaben sind in den ersten acht Monaten des Jahres weltweit um 2,1 Prozent gestiegen. Wie aktuelle Erhebungen von Nielsen Global AdView zeigen, war das Wachstum in den asiatisch-pazifischen Ländern bis Ende des Sommers mit plus 12,6 Prozent am größten. Aber auch Europa, der Mittlere Osten sowie Afrika entwickelten sich mit 4,6 Prozent Zuwachs erfreulich. Einzig Nordamerika verzeichnete eine negative Bilanz, was vor allem auf ein Minus in den Medien Fernsehen, Print und Radio zurückzuführen ist. Rechnet man alle auf dem Markt vertretenen Medien mit ein, minimiert sich das Minus in den USA auf ein Prozent und Kanada schließt mit plus 6,4 Prozent. Experten hatten bereits im vergangenen Jahr rückläufige Zahlen am US-Werbemarkt prognostiziert (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=061204022 ).

"Der Trend in den USA ist allerdings weniger negativ, schaut man sich die geschätzten Nettozahlen des vergangenen Quartals an. Diese deuten darauf hin, dass gesteigerte Anzeigenpreise einen starken Einfluss auf die Entwicklung hatten", erläutert Alessandra Rossi, Marketing Manager Nielsen Global AdView, auf Nachfrage von pressetext. Eine Prognose für die künftige Entwicklung könne auf Grundlage der erhobenen Daten zwar nicht abgegeben werden, laut anderen Marktforschern wie ZenithOptimedia sei in diesem sowie im kommenden Jahr im asiatisch-pazifischen Raum jedenfalls mit einem stärkeren Wachstum als in Europa oder Nordamerika zu rechnen, fügt Rossi hinzu.

Mit Ende August konnten alle relevanten Mediengattungen eine positive Entwicklung vorweisen. Die Werbeausgaben im Bereich Radio schwächelten allerdings, wobei dies teilweise von der Methodikänderung in den USA in diesem Jahr beeinflusst wurde. Betrachtet man das Ergebnis ohne die Vereinigten Staaten kommt das Radio auf plus 4,8 Prozent seit Anfang 2007. Das Medium Fernsehen erzielte von Januar bis August einen kontinuierlichen Zuwachs von 2,5 Prozent, Zeitschriften legten um sechs Prozent und damit am stärksten zu. Zeitungen verzeichneten einen Anstieg von 2,7 Prozent.

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Am meisten für Werbung ausgegeben haben die Branchen Finanzen, Kleidung und Telekommunikation. Aber auch alle anderen Bereiche mit Ausnahme von KFZ und Medien zeigten eine positive Entwicklung mit bis zu fünf Prozent plus. Auch der Monatsvergleich zwischen August 2006 und August 2007 spiegelt den allgemeinen Trend dieses Jahres wider. Der Bereich Finanzen erzielte einen Zuwachs von 21,4 Prozent, Telekommunikation legte um 10,6 Prozent zu. Während die Automobilbranche auch im Monatsvergleich mit einem Minus abschließt, lag der Bereich Medien zumindest im August mit 1,1 Prozent im Plus und damit besser als im Zeitraum der ersten achte Monate.

Claudia Zettel | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.nielsenglobaladview.com

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