Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschland ist Schlusslicht bei interaktivem digitalen TV

06.05.2002


Nur 16 Prozent der Haushalte bis 2007 mit iDTV-Anschluss

Interaktives digitales Fernsehen (iDTV) setzt sich in Deutschland nicht durch. Während in Schweden und Dänemark bis zum Jahr 2007 voraussichtlich rund 75 Prozent aller Haushalte über einen iDTV-Anschluss verfügen werden, wird Deutschland mit einem Anteil von nur 16 Prozent das europäische Schlusslicht bilden. Dies ist das heute, Montag, veröffentlichte Ergebnis der Studie "Europe´s iDTV Penetration Closes in in the PC Net" des Marktforschungsinstituts Forrester Research.

Die Verbreitung von iDTV in Deutschland wird laut Forrester-Analystin Hellen Omwando vor allem durch "die missglückte Einführung des interaktiven Fernsehens durch Premiere World und die noch ungeklärten Eigentumsverhältnisse" gebremst. Auch Liberty Media werde es nicht gelingen, iDTV kurz- bis mittelfristig in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen. Hinter den Spitzenreitern Schweden und Dänemark folgen laut der Forrester-Prognose Norwegen mit 72 Prozent, Großbritannien mit 61 Prozent sowie Frankreich und Italien mit je 57 Prozent. Die Schweiz bringt es demnach immerhin auf eine iDTV-Verbreitung von 40 Prozent, während Österreich mit 14 Prozent sogar noch hinter Deutschland liegt.

Der Anteil der iDTV-Angebote über Satellit, der derzeit knapp 70 Prozent beträgt und von einer hohen Übertragungsqualität sowie Programmvielfalt gekennzeichnet ist, verringert sich laut Forrester bis zum Jahr 2007 auf 55 Prozent. Während heute nur 23 Prozent der iDTV-Angebote über Kabelfrequenzen und acht Prozent über Funk übertragen werden, erhöhen sich diese Anteile in den nächsten fünf Jahren auf 34 bzw. elf Prozent, heißt es weiter.

Karl Gedlicka | pte.monitor
Weitere Informationen:
http://www.forrester.com/

Weitere Berichte zu: Schlusslicht

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Neue Rechercheplattform unterstützt Journalisten
01.07.2015 | Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS

nachricht Medien als internationale Ware: Vergleichsstudie zu Verbreitung und Strategien
29.06.2015 | Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forschungsschiff Heincke seit 25 Jahren im Dienst der Wissenschaft

Ein Vierteljahrhundert alt, über 900.000 Kilometer (488.842 nautische Meilen) gefahren und trotzdem auf dem neuesten wissenschaftlichen und technischen Stand: Die Indienststellung des Forschungsschiffes Heincke jährt sich am 8. Juli 2015 zum 25. Mal.

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), das die Heincke betreibt, nehmen ebenso regelmäßig an...

Im Focus: Solardächer produzieren Strom für Fahrzeuge

Studentische Industriekooperation zwischen HAW Hamburg und Webasto erarbeitet Ergebnisse für EU-Zertifizierungsprozess von Solardächern zur Verbesserung der Öko-Bilanz von Fahrzeugen.

Unter der Leitung von Dr.-Ing. Volker Skwarek, Professor für technische Informatik an der HAW Hamburg, erarbeiteten sechs Studierende des...

Im Focus: Viaducts with wind turbines, the new renewable energy source

Wind turbines could be installed under some of the biggest bridges on the road network to produce electricity. So it is confirmed by calculations carried out by a European researchers team, that have taken a viaduct in the Canary Islands as a reference. This concept could be applied in heavily built-up territories or natural areas with new constructions limitations.

The Juncal Viaduct, in Gran Canaria, has served as a reference for Spanish and British researchers to verify that the wind blowing between the pillars on this...

Im Focus: Aus alt mach neu - Rohstoffquelle Elektroschrott

Der Markt für Unterhaltungselektronik boomt: Rund 60 Millionen Fernsehgeräte wurden im letzten Jahr in Europa verkauft. Früher oder später werden sie zurückkehren – als Elektroschrott.

Die Recycling-Industrie hat darauf reagiert: Kupfer, Aluminium, Eisen- und Edelmetalle sowie ausgewählte Kunststoffe werden bereits wiederverwertet. Allerdings...

Im Focus: Radar schützt vor Weltraummüll

Die Bedrohung im All durch Weltraummüll ist groß. Aktive Satelliten und Raumfahrzeuge können beschädigt oder zerstört werden. Ein neues, nationales Weltraumüberwachungssystem soll ab 2018 vor Gefahren im Orbit schützen. Fraunhofer-Forscher entwickeln das Radar im Auftrag des DLR Raumfahrtmanagement.

Die »Verkehrssituation« im All ist angespannt: Neben unzähligen Satelliten umkreisen Weltraumtrümmer wie beispielsweise ausgebrannte Raketenstufen und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Flurförderzeuge im Zeichen der Zeit

03.07.2015 | Veranstaltungen

Aktuelles aus Forschung und Betrieb: 27. Deutscher Flammentag

02.07.2015 | Veranstaltungen

Call for ideas: Gute Ideen für bessere Städte

02.07.2015 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Siemens erhält Auftrag für Offshore-Windkraftwerk in Großbritannien

03.07.2015 | Unternehmensmeldung

Flurförderzeuge im Zeichen der Zeit

03.07.2015 | Veranstaltungsnachrichten

Kompakter Time Converter für zuverlässigen Einsatz in rauen Umgebungen

03.07.2015 | Energie und Elektrotechnik