Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Online-Wissensangebote immer stärker gefragt

04.09.2007
Aktuelle Bildungstrends zum Weltbildungstag der UNESCO

Deutschland befindet sich auf dem Weg von der Industriegesellschaft zur Online-Wissensgesellschaft. Der Megatrend zur Virtualisierung im Bildungsbereich bestätigt sich auch zum Weltbildungstag der UNESCO am 8. September: Der digitale Wissenserwerb ist zu einer Schlüsselkompetenz in der Informationsgesellschaft von heute geworden. Experten prognostizieren dem World Wide Web als Lern- und Wissensplattform eine glänzende Zukunft.

Im Jahr 2011 sollen beispielsweise mehr als 70 Prozent der Studierenden wie selbstverständlich begleitende Inhalte zu Lehrveranstaltungen im Internet angeboten bekommen. Aktuell trifft dies nach Ergebnissen des "MMB-Instituts für Medien- und Kompetenzforschung" auf nur rund 45 Prozent zu (Trendmonitor II/2006). "Aus vielen Berufen ist das World Wide Web nicht mehr wegzudenken. Fort- und Ausbildungsangebote werden immer häufiger online angeboten", erklärt Prof. Dr. René Deplanque, Experte für E-Learning und wissenschaftlich-technischer Geschäftsführer des FIZ CHEMIE Berlin. "Dabei hat sich die Art und Weise, wie die Menschen mit Informationen umgehen, stark gewandelt."

Web 2.0: digitaler Dialog im "Internet-Hörsaal"

... mehr zu:
»FIZ »GetInfo »Wiki

Dank interaktiver Elemente bietet das Internet heute die Möglichkeiten eines "digitalen Dialogs" zwischen Lehrenden und Studierenden. Die vielfältigen, neuen Kommunikationskanäle des Web 2.0 machen aus Usern Produzenten von Bildungsinhalten. Den größten Einfluss auf das Lernen am Bildschirm haben aktuell Weblogs, Wikis und Communitys (MMB-Trendmonitor I/2007). Dabei spielt die soziale Komponente der Angebote für die meisten User eine entscheidende Rolle. "Die Lernenden können gemeinsam Dokumente und Aufgaben bearbeiten und sich in Lerngruppen über Grenzen hinweg zu unterschiedlichen Themen austauschen", so Prof. Dr. René Deplanque.

Validiertes Wissen mit Qualität unverzichtbar

Die neuen webbasierten Kommunikations- und Kollaborationskanäle bergen allerdings auch Gefahren in sich. So mangelt es Beiträgen aus Wikis an Glaubwürdigkeit und Kontinuität, weil sie keiner redaktionellen Kontrolle unterliegen. Zudem werden die Artikel oft von unterschiedlichen Autoren verfasst und in rascher Folge geändert.

"Aus diesem Grund sollten gerade Experten bei allen Fragen des Wissenserwerbs auf die Online-Produkte etablierter unabhängiger Plattformen wie GetInfo setzen", so Prof. Dr. René Deplanque abschließend. "Die Angebote bieten Informationen, die von Fachleuten ausgewählt und aufbereitet und von hoch qualifizierten Editoren überprüft wurden."

Über GetInfo:

GetInfo ist das Wissensportal für Naturwissenschaften und Technik.
Es ermöglicht die parallele Recherche von qualifizierten Fachinformationen in verschiedenen Datenbanken sowie die Lieferung der Volltexte in gedruckter oder elektronischer Form. Das GetInfo-Portal ist eine Kooperation der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover und der deutschen Fachinformationszentren FIZ Technik Frankfurt, FIZ Karlsruhe und FIZ CHEMIE Berlin. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Rainer Pernsteiner | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.getinfo.de

Weitere Berichte zu: FIZ GetInfo Wiki

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise