Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Frauen übernehmen Herrschaft im Internet

24.08.2007
Über 65-Jährige verbringen meiste Zeit im Netz

Das Internet wird zunehmend zu einem Frauen-Medium. Während bislang junge, männliche Nutzer als stärkste und wichtigste Online-Zielgruppe galten, rückt nun das weibliche Geschlecht immer mehr ins Zentrum.

Wie aktuelle Erhebungen der britischen Regulierungsbehörde Ofcom zeigen, haben Frauen mittlerweile die Führungsrolle in den Kernzielgruppen übernommen. Gleichzeitig bevölkern auch immer mehr Nutzer über 65 Jahren - die so genannten Silver-Surfer - das Internet und verbringen dort mehr Zeit als alle anderen Altersgruppen. Die Zeitspanne, die von den Nutzern im Netz verbracht wird, nimmt generell bei allen stetig zu.

Online-Aktivitäten wie TV-Konsum, Surfen, Telefonieren und Radiohören beanspruchen inzwischen durchschnittlich 50 Stunden pro Woche. Während die Nutzung von klassischem TV und Radio seit 2002 im Sinken begriffen ist, hat sich die Zeit im Internet seither verdoppelt. Laut Ofcom sind die Briten aufgrund der weiten Verbreitung von High-Speed-Internet die aktivsten Online-Nutzer Europas. Der Internet-Boom ist zwar nichts Neues mehr, aber dafür entwickeln sich jetzt ganz neue Arten von Usern. Der deutlichste Trend ist die Zunahme von weiblichen Nutzern. In diesem Jahr haben Frauen erstmals mehr Zeit online verbracht als Männer. Diese Entwicklung müsse auch von den Content-Anbietern mitbedacht werden, meinen Ofcom-Experten.

... mehr zu:
»Geschlecht

"Die Internet-Nutzung wird auch für Frauen zum Standard. Immer mehr Frauen kennen sich hervorragend mit der Informationstechnik aus. In Deutschland zum Beispiel haben 51 Prozent der Frauen mittlere bis gute PC-Kenntnisse. Das ist im EU-Vergleich ein sehr guter Wert", bestätigt Christian Spahr, Pressesprecher des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), die aktuellen Entwicklungen der Nutzergruppen gegenüber pressetext. Laut Ofcom-Erhebung verbringen Frauen zwischen 25 und 34 Jahren inzwischen mehr Zeit online als ihre männlichen Altersgenossen. Und auch bei den 35- bis 49-Jährigen hat das weibliche Geschlecht leicht die Führung übernommen.

Im Bereich E-Commerce haben die Damen ebenfalls längst die Herrschaft übernommen. Studien aus dem Frühling dieses Jahres belegten bereits, dass Frauen die aktiveren Online-Shopper sind (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070308003 ). Frauen entdecken immer mehr Internet-Angebote, die ihr Interesse wecken und gleichzeitig gibt es auch immer mehr Webseiten, die nach weiblichen Bedürfnissen orientiert sind.

Claudia Zettel | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.ofcom.org.uk
http://www.bitkom.org

Weitere Berichte zu: Geschlecht

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie