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Studierende entwickeln Out-of-home-Kampagnen für Dr. Oetker und den Umweltbetrieb Bielefeld

23.08.2007
Im Rahmen eines Praxisprojekts im Studiengang "Medienkommunikation & Journalismus" an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld haben sich in den letzten Monaten 50 Studierende mit Konzepten im Bereich "Out-of-Home-Media" beschäftigt.

Das diesjährige Projekt knüpft an die guten Ergebnisse der ersten Kooperation der Hochschule mit der STRÖER Deutsche Städte Medien GmbH aus dem vergangenen Jahr an. Nach einer umfassenden theoretischen Beschäftigung mit dem Thema "Out-of-Home-Media" haben die Studierenden in den letzten Wochen Großflächenplakate für den Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld und die Dr. Oetker KG entwickelt.

Die Kampagnen zur "Biotonne" und zum "Paula Pudding" wurden in den letzten zwei Wochen auf über 300 Großflächen im Bielefelder Stadtgebiet plakatiert. Im Rahmen einer Abschlusspressekonferenz stellten die Studierenden jetzt die Gesamtkampagne als auch die Ergebnisse der begleitenden Marktforschung vor.

Bereits seit Mai beschäftigen sich die Studierenden mit Out-of-home-Medien, deren Bedeutung - verglichen mit anderen Printmedien - in den letzten Jahren zugenommen hat. Aufgabe war die Entwicklung und Umsetzung von Außenwerbe-Kampagnen für den Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld und die Dr. Oetker KG. Um eine professionelle Arbeit abliefern zu können, wurden die Studierenden ausführlich mit den Kommunikationsrichtlinien der beteiligten Unternehmen vertraut gemacht. Neben der Gestaltung von Großflächenplakaten haben die Studierenden auch eine begleitende Marktforschung durchgeführt und den Erfolg der Kampagne evaluiert.

Eine positive Bewertung durch die befragten Passanten erhielt vor allem das Plakat, das die Studierenden für den Umweltbetrieb entwickelt haben. Das zum Schmunzeln anregende Motiv mit den über-gestülpten Biotonnen erhielt eine sehr gute oder gute Bewertung von 60 Prozent der befragten Passanten. Die Kampagne wurde als kreativ und lustig bezeichnet. Auf 65 Prozent der Befragten wirkt die Darstellung des Umweltbetriebes modern. "Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass 71 Prozent angaben, ihnen sei das Plakat im Stadtbild aufgefallen", betonte Prof. Dr. Anne Dreier, Dekanin des Fachbereichs Medien an der FHM. Die Ergebnisse ermöglichen eine tendenzielle Einschätzung der Werbewirkung, sind jedoch nicht repräsentativ.

Das zweite Motiv für das Bielefelder Unternehmen Dr. Oetker KG bewirbt den vor allem bei Kindern beliebten "Paula Pudding". Auch hier haben die Studierenden die Wirkung auf die Bielefelder Bürger untersucht. 87 Prozent der Befragten gaben an, das Plakat sehr ansprechend oder ansprechend zu finden. Ebenfalls positiv gestimmt hat die Studierenden, dass 63 Prozent das Plakat als sehr kindgerecht bezeichneten. Damit scheint das Motiv die Kernzielgruppe erreicht zu haben. Ferner gaben 58 Prozent an, aufgrund des Plakats neugierig auf "Paula Pudding" zu sein. Der von den Studierenden entwickelte Slogan "Fleck für Fleck ein Super-Schleck" fand bei 82 Prozent guten oder sehr guten Zuspruch. "Die Idee war, mit dem Plakat vor allem die Kinder anzusprechen und bei diesen 'Paula' noch stärker als bisher in den Fokus zu rücken. Das Unternehmen Oetker wollte die "PesterPower", den so genannten "Quängelfaktor" aktivieren", erläutert Charlotte Stojan aus dem Studierenden-Team.

Unterstützt wurden die studentischen Teams bei ihrem Projekt von erfahrenen Praktikern: Rüdiger Storim, Geschäftsführer der STRÖER Deutsche Städte Medien GmbH, Köln, und Karl-Heinz Jandrey, Niederlassungsleiter der STRÖER Deutsche Städte Medien GmbH in Bielefeld, haben die Studierenden in Vorlesungen mit den konzeptionellen, gestalterischen und produktionstechnischen Grundlagen der Out-of-Home-Medien vertraut gemacht: "Die Studierenden zeigten ein Höchstmaß an Kreativität, Ehrgeiz und vollen Enthusiasmus. Wir freuen uns sehr, dass dieses Projekt ein so wertvolles Ergebnis vorweist. Um den kreativen Nachwuchs muss sich Bielefeld keine Sorgen mehr machen. Was Studenten in so kurzer Zeit auf die Beine stellen können, macht auch bei Profis Eindruck", ist Rüdiger Storim stolz.

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis bildet einen wichtigen Bestandteil des Bachelor-Studiengangs "Medienkommunikation & Journalismus" an der staatlich anerkannten, privaten Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld. Der intensive Austausch zwischen Wirtschaft und Hochschule ist daher das Ziel der nun schon etablierten Kooperation zwischen der FHM Bielefeld und der STRÖER-Gruppe. "Neben einer umfassenden theoretischen Auseinandersetzung mit Medien, Kommunikation und Journalismus sammeln unsere Studierenden in Projekten bereits während des Studiums praktische Erfahrungen", so Prof. Dr. Anne Dreier, Dekanin im Fachbereich Medien an der FHM.

Über die FHM:
Die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld qualifiziert gezielt Fach- und Führungskräfte für die mittelständische Wirtschaft. Das Studienkonzept beinhaltet eine kurze Studiendauer, eine hohe Praxisorientierung, kleine Studiengruppen und eine individuelle Betreuung. Das aktuelle Studienangebot umfasst die Bachelor- und Diplomstudiengänge Betriebswirtschaft, Gesundheitswirtschaft, Handwerksmanagement, Medienwirtschaft und Medienkommunikation & Journalismus sowie zahlreiche Master-Studiengänge. Weitere Schwerpunkte setzt die FHM mit ihren Instituten in den Bereichen Wissenschaftliche Weiterbildung, Existenzgründung und Unternehmensnachfolge im In- und Ausland.
Pressekontakt:
Vanessa Vieselmeier
Fon: 05 21. 9 66 55-222
Mail: vieselmeier@fhm-mittelstand.de
Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld gGmbH
Ravensberger Straße 10 G, 33602 Bielefeld
Geschäftsführer: Prof. Dr. Richard Merk,
eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Bielefeld
HR-Nr.: 36858

Vanessa Vieselmeier | idw
Weitere Informationen:
http://www.fhm-mittelstand.de

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