Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Immer nur Spiel, Spaß und Spannung? / mekonet nimmt virtuelle Welten ins Visier

31.07.2007
Computer- und Onlinespiele sind vor allem bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr beliebt. Besonders populär sind dabei die so genannten Massive Multiplayer Online Roleplayer Games (MMORPG), die es vielen tausenden von Spieler(inne)n weltweit ermöglichen, gleichzeitig zu interagieren.

Für Einzelne verselbständigt sich das Spielen sogar zu einem Parallelleben in einer virtuellen Welt. Bereits 2005 lag die durchschnittliche Spieldauer solcher Spiele bei 24,5 Stunden wöchentlich. Bekannte Beispiele für MMORPGs sind "World of Warcraft", das zurzeit am meisten gespielte Online-Rollenspiel, oder die vieldiskutierte Online-Simulation "Second Life".

Die kontroversen Diskussionen über Anwendungen, Möglichkeiten und Risiken von Online- und Computerspielen und die Komplexität einer virtuellen Welt wie Second Life machen die Beurteilung einzelner Spiele und eine realistische Abschätzung des Gefährdungspotenzials schwer. Während in der breiten Öffentlichkeit in erster Linie Killerspiele als besonders gefährlich diskutiert werden, wird das Suchtpotenzial der auf Endlosigkeit angelegten Strategie- und Aufbauspiele kaum betrachtet. Auch sind viele Eltern nur unzureichend über das Computerspielverhalten ihrer Kinder und mögliche Folgen informiert. Hier offenbart sich ein Informations- und Wissensdefizit, das eine große Herausforderung an die medienpädagogische Arbeit stellt.

mekonet versucht, hier einen Überblick zu geben und bietet umfangreiche Informationen zum Thema. Aktuell erschienen ist das mekonet Dossier "Cyberhausen - Lust und Frust der Imagination", das sich ausführlich mit Second Life und dem Thema "Virtuelle Welten" auseinandersetzt. Der Grundbaukasten Medienkompetenz enthält darüber hinausgehende Hinweise auf Materialien und Projekte zum Themenkomplex Computer- und Onlinespiele sowie deren Suchtpotenziale. Für Kinder und Jugendliche werden unter der Rubrik "Technik, Programme, Anwendungen" ausgewählte Computer- und Onlinespiele vorgestellt und Hinweise auf pädagogische Empfehlungen wie im Internet, wie z. B. den vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW geförderten "Spieleratgeber-NRW", gegeben.

... mehr zu:
»Computer »Life »Onlinespiel »Second

Der Grundbaukasten Medienkompetenz ist eine strukturierte und kommentierte Auswahl von Informationsmaterialien und Internetadressen zum Thema Medienkompetenz, der über die Online-Plattform des mekonet Netzwerks zu finden ist. Alle Informationen stehen im Internet unter www.mekonet.de bereit. Werden auch Sie hier fündig und lassen Sie sich inspirieren!

mekonet, das Medienkompetenz-Netzwerk NRW ist von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesanstalt für Medien NRW initiiert und beauftragt. Die Projektleitung hat die ecmc GmbH inne.

Eva Baumann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.ecmc.de

Weitere Berichte zu: Computer Life Onlinespiel Second

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Clevere Folien voller Quantenpunkte

27.03.2017 | Materialwissenschaften

In einem Quantenrennen ist jeder Gewinner und Verlierer zugleich

27.03.2017 | Physik Astronomie

Klimakiller Kuh: Methan-Ausstoß von Vieh könnte bis 2050 um über 70 Prozent steigen

27.03.2017 | Biowissenschaften Chemie