Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internet-Standort Deutschland besser als sein Ruf - und die Frauen holen auf

14.03.2002


  • Sigmar Mosdorf (SPD) nimmt Start-up-Szene in die Pflicht

  • Internetbilanz des Parlamentarischen Staatssekretärs a.D.

„Das Web ist längst keine Männer-Domäne mehr“, sagt Sigmar Mosdorf, Internetexperten der Bundesregierung. Der Frauen-Anteil der Internetnutzer liege inzwischen bei 43 Prozent, 1998 seien es erst 30 Prozent gewesen. Allgemein sei der Internet-Standort Deutschland besser als sein Ruf, resümiert Mosdorf. Als Parlamentarischer Staatssekretär war Mosdorf dreieinhalb Jahre für den E-Standort Deutschland verantwortlich. Im Rahmen seines Wechsels vom Wirtschaftsministerium in die freie Wirtschaft zog er gestern eine Bilanz bei der Preisverleihung des E-Commerce Awards der Mummert + Partner Unternehmensberatung. So habe sich die Zahl der Internetnutzer ab 14 Jahren während seiner Amtszeit von 14 Millionen auf über 30 Millionen mehr als verdoppelt. Mit dem E-Commerce Award werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten zum E-Business ausgezeichnet. Der erste Platz geht an den 26-jährigen Christoph Tempich aus Stuttgart. Er hat ein Wissensportal entwickelt, über das Analysten die entscheidenden Informationen über IT-Firmen von morgen abrufen können. Der E-Commerce Award wird jährlich verliehen. Teilnehmen können Studenten, die neue Ideen rund um das digitale Geschäft entwickeln.

Auch beim zweiten Preisträger geht es darum, die Spreu vom Weizen zu trennen. In seiner Diplomarbeit zeigt Jan Sander, 26-jähriger Doktorand der Uni Hamburg-Harburg, wie Firmen in Web-Communities Experten aufspüren können. Die Software des Prädikatsdiplomanden stuft virtuelle Diskussionsbeiträge als innovativ und nicht-innovativ ein. Platz drei geht in diesem Jahr an den 24-jährigen Kai Wehmeyer, der in Münster BWL studiert. In seiner Diplomarbeit untersucht er, wie Firmen das Vertrauen von Kunden in ihr E-Commerce-Angebot steigern können.

„Die Preisträger des E-Commerce Awards 2002 beweisen, dass wir in Deutschland exzellenten IT-Nachwuchs haben. Schade ist, dass Siegmar Mosdorf seinen Platz räumt. Als Internetbeauftragter der Regierung war er für die Wirtschaft ein überaus kompetenter Ansprechpartner."

Wilhelm Alms, Vorstandsvorsitzender der Mummert + Partner Unternehmensberatung AG

Mummert + Partner ist eine der führenden europäischen Unternehmensberatungen für Dienstleistungsunternehmen. Zu den Kunden zählen vor allem Kreditinstitute, Versicherungen, öffentliche Dienstleister, die Energiewirtschaft und das Gesundheitswesen. Darüber hinaus berät das Unternehmen weitere Dienstleistungsunternehmen in speziellen Aufgabenstellungen, für die Mummert + Partner hervorragendes Know-how besitzt. Beispiele hierfür sind Telekommunikations- und Logistikunternehmen. Mit 1.350 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 191,2 Millionen Euro (Konzern im Geschäftsjahr 2000) gehört Mummert + Partner zu den Top Ten der Branche in Deutschland.

Jörg Forthmann | Pressenachricht

Weitere Berichte zu: E-Commerce Internet-Standort Merit Award

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie