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Größere Akzeptanz von Handybotschaften erwartet

15.05.2007
Zielgenauigkeit ein Muss für erfolgreiche Handywerbung

Fachleute aus dem Medien- und Telekommunikationsbereich gehen davon aus, dass sich die Akzeptanz von Werbung auf dem Handy 2007 und 2008 unter den Verbrauchern erhöht. Dies ergab eine vom eco Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) durchgeführte Studie. Demnach glauben 63 Prozent der Befragten, dass bei den Handynutzern ein Sinneswandel stattfinden wird und diese Handywerbung akzeptieren werden. 31 Prozent gehen nicht davon aus.

"Die noch im vergangenen Jahr vorherrschende Meinung, dass Verbraucher auf dem persönlichsten ihrer Besitztümer keine Werbung akzeptieren, ist heute gar kein Thema mehr", betont Bettina Horster, Vorstand der VIVAI AG http://www.vivai.de und Leiterin des Arbeitskreises M-Commerce bei eco. So hätten laut Horster Spezial-Werbeagenturen im vergangenen Jahr einen sehr guten Auftragseingang zu verzeichnen. "Wir erwarten, dass sich diese Dynamik mit dem Aufkommen der echten Flatrates noch verstärken wird", sagt Horster weiter.

Entscheidend sei, dass verstärkt auf das persönliche Profil des Nutzers eingegangen werde, damit der Benutzer nicht mit Informationen, die ihn gar nicht interessieren, überfrachtet werde, so das Ergebnis der Studie. Eine Studie der Universität Augsburg kam im vergangenen Jahr zu dem Schluss, dass Werbung auf dem Handy eine Erfolg versprechende Möglichkeit ist, die Zielgruppe exklusiv und punktgenau zu erreichen (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=060202026 ).

Die größten Chancen rechnen die befragten Experten der SMS und MMS zu. 33 Prozent setzten diese Methode, um Werbebotschaften an den Verbraucher zu bringen, auf Platz eins. Beim Mobile Advertisement stehen Banner und Sponsored Links mit 28 Prozent klar an der Spitze. Mit großem Abstand folgen Einblendungen bei Video- oder Music-Downloads, von denen sich 13 Prozent erwarten, dass diese akzeptiert werden. In-Game-Advertisement und Product Placement in Kurzfilmen spielen dagegen nur eine untergeordnete Rolle.

Linda Osusky | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.eco.de

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