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Application Sharing - Videoübertragung schnell und hochqualitativ

02.04.2007
Das Application Sharing Tool Realtime Remote Desktop ermöglicht den problemlosen Austausch vor allem graphikintensiver Daten und Anwendungen mit räumlich entfernten Projektpartnern. Entwickelt wurde die Software von Forschern des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD. Eine Testversion erhalten die Besucher der Hannover Messe vom 16. bis 20. April 2007 in Halle 17, Stand C60.

Egal, ob die übertragenen Inhalte von Office-Paketen, CAD-Anwendungen oder Visualisierungssystemen stammen, der Realtime Remote Desktop (RRD) erfasst jeglichen Bildschirminhalt des Quellcomputers fortwährend und sendet ihn an den Zielcomputer. Die Daten müssen hierfür nicht verändert werden. So ist die RRD-Software nicht auf Text-basierte Anwendungen beschränkt, sondern unterstützt auch alle graphischen Anwendungen, die OpenGL oder DirectX nutzen. Der Realtime Remote Desktop zeichnet sich durch eine Übertragungsgeschwindigkeit aus, an die keine bisher auf dem Markt verfügbare Software heranreicht. Bei vergleichsweise geringer Netzlast liefert er zudem eine außergewöhnliche Bildqualität mit hoher Bildfrequenz. Damit lassen sich zum Beispiel selbst aufwändigste Computerspiele in Echtzeit auf entfernten Rechnern spielen. Der Realtime Remote Desktop läuft problemlos auf allen handelsüblichen PCs und Microsoft-Betriebssystemen und passt sich dabei jeder Bandbreite an. Von der Nutzung der Software profitieren vor allem visualisierungsintensive Branchen, wie beispielsweise der Automobil-Bereich, die Öl- und Gasindustrie, das Bauwesen oder die chemische und pharmazeutische Industrie.

Eine Testversion des Realtime Remote Desktop sowie weiterführende Informationen zu den Lizensierungsbedingungen gibt es auf der Hannover Messe in Halle 17, Stand C60 oder im Internet unter http://www.igd.fhg.de/igd-a2/rrds/.

Gerne können Sie vorab einen Messetermin vereinbaren.

Ansprechpartner:
Dr. André Stork
Fraunhofer IGD Darmstadt
Telefon: +49 6151 155-469
Fax: +49 6151 155-299
E-Mail: andre.stork@igd.fraunhofer.de
Internet: http://www.igd.fraunhofer.de/igd-a2/
Kurzprofil Fraunhofer IGD
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD betreibt angewandte Forschung im Bereich der graphischen Datenverarbeitung. Zu den Kernkompetenzen des Instituts gehören unter anderem Visualisierung und Simulation, Animation, Modellierung, Virtuelle und Erweiterte Realität, Sicherheitstechnologien sowie Ubiquitous Computing. Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf drei Schwerpunkte: Den Erhalt von Semantik über den gesamten Modellierungsprozess hinweg, die Wechselwirkung von Graphik und Vision sowie die Bearbeitung bibliothekarischer Fragestellungen im Kontext dreidimensionaler Modelle. Das Anwendungs-spektrum der innovativen Konzepte, Modelle und Praxislösungen reicht von Virtueller Produktentwicklung über Medizin und Verkehr bis zu Multimedialem Lernen und Training. Im Auftrag von Kunden entstehen Prototypen und Komplett-Systeme, die optimal auf deren spezifische Anforderungen abgestimmt sind. So entwickeln die dreizehn Abteilungen in Darmstadt, Rostock und Singapur neue Technologien, erstellen Studien und realisieren Anwendungen und Systeme (Hard- und Software), die sich durch hohe Benutzerakzeptanz, gute Bedienbarkeit und ergonomische Gestaltung auszeichnen. Die Forschungs- und Entwicklungs-projekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in Industrie und Wirtschaft. Zahlreiche Ausgründungen gewährleisten, dass Prototypen schnell in marktfähige Produkte umgesetzt werden.

Das Fraunhofer IGD kooperiert eng mit der Technischen Universität Darmstadt, der Technischen Universität Graz und der Universität Rostock. Das Centre for Advanced Media Technology (CAMTech) in Singapur, gegründet 1998, sichert die Präsenz auf den Zukunftsmärkten Asiens. Das Fraunhofer IGD beschäftigt in Darmstadt und Rostock rund 140 feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unterstützt durch etwa 140 wissenschaftliche Hilfskräfte. Der Etat betrug 2006 über 14 Millionen Euro.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.igd.fhg.de/igd-a2/rrds/
http://www.igd.fraunhofer.de/igd-a2/

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