Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Monitor schafft Durchblick in der Arbeitswelt

09.03.2007
Unsere Arbeitswelt ist im Umbruch und fordert Veränderungen in der Personalarbeit. Dies verlangt nach konkreten Zahlen, die zunächst beim Verstehen und dann beim Gestalten dieser Arbeitswelt helfen. Hierzu hat das Institut für Managementkompetenz (imk) unter Leitung von Prof. Dr. Christian Scholz mit dem Arbeitsweltmonitor ein neuartiges Instrument entwickelt und ein Jahr lang erfolgreich erprobt.

Der Arbeitsweltmonitor liefert aktuelle Informationen zu Karriere und Entwicklung, Finanzen, Arbeitsumfeld sowie Gesundheit. Er zeigt die Ergebnisse einer so genannten "Panel"-Analyse, bei der die Probanden in regelmäßigen Abständen dieselben Fragen beantworten. In einer Testphase wurden bei jeweils rund 350 Teilnehmern im monatlichen Rhythmus Arbeitnehmer anonym über das Internet befragt. Hinzu kam 2006 eine Basisbefragung mit 1.176 Teilnehmern.

Die Ergebnisse der Analysen ermöglichen besondere Einblicke in die Arbeitswelt. Über die Daten zur Personalarbeit hinaus werden Trends und Stimmungen sichtbar. Das Testjahr 2006 erwies sich dabei als besonders ergiebig. So zeigt der Monitor für 2006 mit seinem wirtschaftlichen Aufschwung auch Stimmungsänderungen auf: Live konnte am Bildschirm miterlebt werden, wie sich das Klima änderte. Gerade diese Veränderungen sind für die Forscher interessant; durch die Analyse der Daten werden neue Feststellungen und Rückschlüsse möglich. So zeigte sich zum Beispiel, dass wirtschaftlicher Aufschwung durchaus zu einer Verschärfung des Betriebsklimas führen kann.

Der Bericht zum Jahr 2006 belegt, dass Mitarbeiter gute Personalarbeit wahrnehmen. Er deckt aber auch Probleme auf: So sehen nur 39 Prozent der Mitarbeiter eine ausreichende Personalentwicklung und nur 49 Prozent transparente beziehungsweise durchgängige Entwicklungsperspektiven. Derartige Beurteilungen wirken sich unmittelbar aus auf die Motivation der Mitarbeiter, die Attraktivität des Unternehmens für neue und alte Mitarbeiter und damit auf den Unternehmenserfolg.

Wer sich für weitere Ergebnisse aus dem Arbeitsweltmonitor 2006 interessiert, kann die Studie kostenlos anfordern. Vorgesehen ist zudem ein Kongress zu den personalwirtschaftlichen Konsequenzen der Ergebnisse. Dieser findet am 4. Mai in Walldorf/Wiesloch bei der MLP AG statt.

Unternehmen, die Interesse an einer Teilnahme am Arbeitsweltmonitor haben, können sich beim Institut für Managementkompetenz (imk) bewerben und für die zweite Testphase ausgewählt werden. Für 2007 ist die Teilnahme aufgrund von Sponsoren kostenlos.

Univ.-Prof. Dr. Christian Scholz lehrt, forscht und berät in den Bereichen Personalmanagement, Strategisches Management und Medienmanagement. Er ist Autor der Trendstudie "Spieler ohne Stammplatzgarantie" und des Handbuchs "Human Capital Management"

Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Lehrstuhl für BWL, insbes. Organisation, Personal- und Informationsmanagement, Tel: 0681 302-4120, Email: scholz@orga.uni-sb.de

Kontakt für weitere Informationen: Dipl.-Kff. Karoline Niemczyk; kn@orga.uni-sb.de, Tel.: (0681) 302-4723

Claudia Ehrlich | idw
Weitere Informationen:
http://www.arbeitsweltmonitor.de
http://www.managementkompetenz.eu
http://www.orga.uni-sb.de

Weitere Berichte zu: Arbeitswelt Arbeitsweltmonitor Monitor Testphase

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

nachricht Wenn die Bilder lügen - KI-System entlarvt Fake News im Internet
20.04.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive