Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IPTV ein Renner in Belgien: Belgacom TV auf Basis von Siemens-Lösung durchbricht die 100 000er Marke schneller als gedacht

30.11.2006
Belgacom, der größte Telco-Betreiber Belgiens, hat schneller als gedacht die 100 000er Marke für sein interaktives, digitales Fernsehangebot über das Internet-Protokoll (IPTV) geknackt.

Statt, wie ursprünglich vermutet, am Jahresende konnte der belgische Betreiber bereits Ende September 2006 auf den Punkt genau 102 971 Teilnehmer für sein IPTV-Angebot verbuchen. Basis der Lösung ist Surpass Home Entertainment von Siemens, eine schlüsselfertige End-to-End-Lösung für IPTV, die über den ADSL-Telefonanschluss in die belgischen Haushalte kommt.

Bei der Erläuterung seiner Finanzergebnisse für das dritte Quartal konnte der belgische Festnetz- und Mobilfunkbetreiber Belgacom auf einen besonderen Erfolg seiner IPTV-Dienste - das ist Fernsehen über IP-basierte Breitbandleitungen - hinweisen: Bereits Ende September 2006 verbuchte Belgacom TV 102.971 Kunden. Der Netto-ARPU (average revenue per user; durchschnittlicher Erlös pro Kunde) belief sich auf 11,6 EUR in den ersten neun Monaten von 2006. Der ARPU war dabei im dritten Quartal gestiegen, was offensichtlich auf die Einführung zusätzlicher Dienste wie „Rewatching TV“ und spezieller nach Themen sortierter Angebote zurückzuführen ist.

Mitte 2004 hatte sich Belgacom für Siemens als Partner für die Entwicklung des interaktiven digitalen TV-Angebotes entschieden. Im Belgacom-TV-Angebot enthalten sind alle großen TV-Sender. Daneben gibt es ein Bezahlangebot auf Pay-per-View-Basis und eine digitale Videothek mit rund 300 Filmen für Video on Demand. Als besonders beliebt erwiesen sich bereits die Fußball-Abos. Die exklusiven Übertragungsrechte von Belgacom erlauben den Fans, die Spiele der belgischen Liga live zu verfolgen.

Aus Umfragen erfuhr Belgacom, dass seine Kunden besonders die hervorragende Ton- und Bild-Qualität von Belgacom TV schätzen und es auch gut finden, dass der Betreiber innerhalb kurzer Zeit sein Angebot um neue Dienste erweiterte.

Hintergrundinformation

Unter dem Namen Surpass Home Entertainment liefert Siemens einebewährte Best-of-Breed IPTV-Lösung, die heute von mehr Breitband-Service-Providern eingesetzt wird als jede andere IPTV-Lösung. Als weltweit erster Hersteller hat Siemens solche kommerziellen Komplettlösungen bei Betreibern und Service-Providern in Europa und Asien schlüsselfertig installiert; ihren ersten USA-Einsatz hatte die Lösung im Jahr 2000. Surpass Home Entertainment von Siemens ist die bevorzugte Lösung von über 85 Anbietern weltweit. Sie basiert auf der führenden und im Feld erprobten IPTV-Middleware von Myrio. Komplettiert wird die preisgekrönte IPTV-Lösung von Siemens durch Softwarekomponenten für Verschlüsselung und Content-Schutz, einen Video-on- Demand-Server, ein TV-Headend und Settop-Boxen. Siemens hat die verschiedenen Komponenten in einer End-to-End-Lösung gebündelt, die das problemlose Zusammenwirken aller Elemente garantiert und den Implementierungsaufwand und die Risiken für den Betreiber minimiert.

Siemens Networks GmbH & Co KG

Siemens Networks* schafft im Dialog mit seinen Kunden zukunftsweisende Kommunikationslösungen, die Netzbetreiber und Service Provider bei der Umsetzung ihrer Geschäftsziele optimal unterstützen. Dabei bringt Siemens Networks Innovationskraft, weltweite Erfahrung und unübertroffene Umsetzungskompetenz in allen Bereichen der Sprach- und Datenkommunikation ein. Als Innovationsführer setzt Siemens Networks Trends für eine Kommunikation, die heute und in Zukunft zum Erfolg der Kunden beiträgt. Siemens Networks ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Siemens AG und ist in rund 100 Ländern aktiv.

* Siemens Networks wird in ein 50:50 Joint Venture mit der Netzwerksparte der Firma Nokia übergehen. Das neue Unternehmen, Nokia Siemens Networks, wird ein führendes Unternehmen in der Telekommunikationsbranche sein und starke Positionen in den wichtigen Wachstumsfeldern Infrastruktur und Services für Fest- und Mobilfunknetze einnehmen. Nokia Siemens Networks wird insbesondere bei der Konvergenz von Festnetz- und Mobilkommunikation entscheidende Akzente am Markt setzen. Nokia Siemens Networks wird seine Geschäftstätigkeit voraussichtlich im Januar 2007 aufnehmen. Dies steht unter dem Vorbehalt, dass die Bedingungen für das Closing vollständig erfüllt sind und sich die Vertragspartner in den Detailfragen zur Umsetzung geeinigt haben.

Informationsnummer: SN FN 2006 11.06 d
Pressereferat Siemens Networks GmbH & Co KG
Marion Bludszuweit
81359 München
Tel.: +49-89 722 37237;
E-mail: Marion Bludszuweit@siemens.com

Marion Bludszuweit | Siemens Networks
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/networks

Weitere Berichte zu: Belgacom Entertainment IPTV IPTV-Lösung Network Nokia

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Studie für Patienten mit Prostatakrebs: Einteilung in genomische Gruppen soll Therapie präzisieren

21.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz