Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Multimedia-Box mit Extras

13.10.2006
Fraunhofer IDMT und Motama präsentieren Prototypen auf der e/home

Die Multimedia-Box vereint CD/DVD-Player, TV/Radio-Empfänger und die vernetzte Homeserver-Steuerung in einem Gerät. Erstmalig wurden nun verschiedene Metadaten-Technologien des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie in die Applikation integriert.

Entstanden ist dabei eine Anwendung, die den Nutzer beim Entertainment-Genuss mit cleveren Features unterstützt. Zu sehen ist das Ergebnis auf der diesjährigen e/home in Berlin.

Die Recherche nach multimedialen Daten erfordert neue angepasste Suchmethoden, da die relevanten Informationen im Gegensatz zu Textdokumenten nicht explizit vorliegen.

Textbasierte Online-Suchmaschinen erfreuen sich schon seit längerer Zeit großer Beliebtheit. Dennoch ist die Suche nach Multimediadaten immer noch problematisch, da Suchmaschinen wie Google und Altavista zwar in der Lage sind, Bilder und Audiodaten zu finden, aber nur auf Grundlage eines vorgegebenen Dateinamens oder eines subjektiven Stichworts.

Am Fraunhofer IDMT werden Technologien und geeignete Lösungen für die automatische und inhaltsbasierte Suche, Beschreibung und Verarbeitung von Multimediadaten entwickelt.

Die dabei in Form aussagekräftiger semantischer Informationen - wie Klangfarbe und Rhythmus bzw. Farbe und Struktur - extrahierten Daten erlauben es, semantische Aussagen über den Inhalt zu treffen. Damit wird eine neue Suchfunktionalität geschaffen. Textbasierte Such-Eingaben werden mit inhaltsbasierten Anfragen ergänzt um eine intuitivere Recherche zu ermöglichen.

Auf der e/home, die vom 18.10. bis 20.10.2006 in Berlin stattfindet, werden diese Technologien als Teil der "Multimedia-Box" der Firma Motama vorgestellt. Die Box beherrscht die intelligente Metadatenverwaltung und kann unter anderem ähnliche Inhalte in Archiven finden sowie inhaltlich abgestimmte Playlisten erstellen. Für die Zukunft ist geplant, die Box zu einem smarten Harddisc-Recorder aufzurüsten, der den Geschmack des Nutzers kennt und dementsprechende Inhalte automatisch aufzeichnet.

Die Software der Multimedia-Box basiert auf der Network-Integrated Multimedia Middleware (NMM), die von Motama gemeinsam mit der Universität des Saarlands entwickelt worden ist. Sie stellt eine integrierte und gleichwohl erweiterbare Softwarelösung für das vernetzte Multimedia Home-Entertainment Center dar. Die Hardware basiert dabei auf einem Linux-getriebenen Barebone-PC.

Henning Köhler | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.motama.com
http://www.networkmultimedia.org
http://www.idmt.fraunhofer.de/de/geschaeftsfelder/gf_metadaten.htm/

Weitere Berichte zu: Multimedia Multimedia-Box Multimediadaten Recherche

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise