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Kinospot "Mut proben" wirbt für Zivilcourage

22.01.2002


Bundesministerin Bergmann unterstützt Verein "Gesicht Zeigen!"

Der Verein "Gesicht Zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland e.V." stellte heute gemeinsam mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Christine Bergmann, den Kino- und TV-Spot "Mut proben" vor, der ab Februar in 800 Kinos für Zivilcourage und ein mutiges Eintreten gegen Gewalt wirbt. "Mut proben" ist der dritte Kino-Spot, den der Verein im Rahmen seiner Kampagnentätigkeit für Zivilcourage und gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus der Öffentlichkeit präsentiert.

Der Spot, der mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend produziert wurde, soll besonders junge Leute ansprechen. Bundesministerin Bergmann begrüßte den Film: "Wer den Spot sieht, wird ermutigt, selbst dazwischen zu gehen, wenn Menschen angegriffen werden. Solche Vorbilder brauchen wir. Denn beim Kampf gegen rechte Gewalt ist jede und jeder gefordert, Flagge zu zeigen im eigenen Umfeld. Die Bundesregierung unterstützt mit ihrem Aktionsprogramm ,Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdendfeindlichkeit und Antisemitismus’ J ugendliche, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus wenden. Unser Ziel ist es aber auch, gefährdete oder rechtsorientierte Jugendliche in die Mitte der Gesellschaft zurückzuholen. Wir fördern Projekte, die vor Ort, in Betrieb, Schule, Jugendtreff oder an öffentlichen Orten aktiv gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vorgehen. Wie im letzten Jahr stellen wir dafür auch in 2002 erneut 45,5 Mio. ? zur Verfügung. Im Rahmen dieses Programms unterstützen wir den Verein "Gesicht Zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland", der sich für ein Zusammenleben in gegenseitigem Respekt aller in Deutschland lebenden Menschen einsetzt."

Der Spot "Mut proben" ist nach dem Zivilcourage-Poster "Gesicht Zeigen" das zweite Projekt des Vereins "Gesicht Zeigen!", das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt wird. Die Produktion des Filmspots wurde mit 67.800 DM (34.700 ?) gefördert.

Pressestelle BMFSFJ | Pressemitteilung
Weitere Informationen:
http://www.bmfsfj.de/

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