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InnoVisions: Fraunhofer Gruppe publiziert eigenes Wirtschaftsmagazin

30.06.2006
Magazin informiert auf Hypertext-Basis

Die Fraunhofer Gruppe hat ein eigenes Wirtschaftsmagazin zu IT-Innovationen gestartet. Zum ersten Mal bringt eine deutsche Wissenschaftsorganisation ein eigenes Magazin auf den Markt. Neu daran ist nicht nur, dass die Wissenschaft selbst als Herausgeber fungiert, sondern auch der Aufbau des Heftes. InnoVisions informiert gleichzeitig auf zwei Ebenen in einer hypertextähnlichen Struktur. Während in der oberen Hälfte des Magazins eine Storyline den Gesamtzusammenhang eines Themas erklärt, werden auf der unteren Hälfte einzelne Projekte und Technologien im Detail behandelt. Kernzielgruppe von InnoVisions ist die Wirtschaft. "Wir wollen ganz klar von der Wissenschaft an die Wirtschaft kommunizieren, speziell auf die erste und zweite Entscheiderebene", erklärt Alexander Gerber, Chefredakteur von InnoVisions, im Gespräch mit pressetext.


Den wenigsten Unternehmensstrategen sei bewusst, was die deutsche IT-Forschung ihnen konkret zu bieten hat. Darum ist es das Ziel des Magazins, einen stärkeren und effizienteren Wissenstransfer in Gang zu setzen. Die kostenlose Erstausgabe von InnoVisions wurde bereits auf der Cebit vorgestellt und habe rund 116.000 Leser erreicht, so Gerber. Vor einer Woche kam nun das erste Heft an den Kiosk. Die Kosten für das Magazin belaufen sich auf 5,80 Euro. Wie viele Hefte nun auf dem Markt verkauft werden, sei schwer einzuschätzen, da es ein Magazin in dieser Form noch nie zuvor gegeben habe. Als Vorläufer des Wirtschaftsblattes hatte die Fraunhofer Gruppe ein Kundenmagazin produziert, das nur über Versand vertrieben wurde.

InnoVisions widmet sich ganz bestimmten Anwenderbranchen. Nach der Industrieproduktion und der Verwaltung, nun der Medizin und Luft- und Raumfahrt. Das Schwerpunktthema der Juni-Ausgabe ist die digitale Produktion, zu der aktuelle Forschungsprojekte und innovative IT-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette beschrieben werden. "Vorerst erscheint das Magazin quartalsweise", so Gerber. Sollte die Refinanzierung durch den Anzeigenverkauf gut verlaufen, so plane man aber auch häufiger zu erscheinen, möglicherweise zweimonatlich oder gar monatlich. "Wir richten uns da ganz nach dem Markt und wollen nichts mit Gewalt herbeiführen", sagt Gerber gegenüber pressetext.

Das Heft ist in Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz an allen größeren Verkaufsstellen erhältlich. Zudem gibt es eine elektronische Version, sowohl als individuell personalisiertes pdf als auch im html-Format. Weitere Formate im Onlinebereich seien bereits in Planung.

Claudia Zettel | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.iuk.fraunhofer.de

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