Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Postbank bekämpft Phishing durch Mail-Signatur

29.03.2006
Kunden der Postbank entlarven betrügerische Mails

80% aller Online-Banker zweifeln, ob sie eine gefälschte Mail erkennen würden. Dies ist das alarmierende Ergebnis einer aktuellen Studie des Marktforschers TNS Infratest. Die Postbank will ihren Kunden das Entlarven von gefälschten Mails einfach machen und setzt hierfür auf die Mail-Signatur. Damit ist sie die erste Großbank, die ihre Mails fälschungssicher signiert, so wie es Sicherheitsexperten ausdrücklich fordern: Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) empfiehlt die Mail-Signatur vor allem, wenn die Mails sensible Daten enthalten. Auch die Computerzeitschrift c't ruft die Unternehmen auf, ihre Mails zu signieren und „mit gutem Beispiel voranzugehen“. Anhand der Signatur können Postbank Kunden erkennen, ob die Mail ihrer Bank echt oder gefälscht ist. So sind sie sicher vor Phishing, dem Passwortklau per Mail im Internet.

Wie unterscheidet man Original und Fälschung?
Viele Mailprogramme bieten bereits eine automatische Signaturprüfung an. Wie diese aussieht, hängt vom jeweiligen Programm ab. Wie die wichtigsten Programme mit der Mail-Signatur umgehen, hat die Postbank im Internet zusammengestellt: www.postbank.de/email-signatur .

Häufig sehen die Mailempfänger in ihrer Mail ein Signatursymbol. Durch einen Klick auf dieses Symbol prüft der Kunde, ob die Signatur gültig ist und ob die Mail vom richtigen Absender stammt. Ist mit der Signatur etwas nicht in Ordnung, erscheint ein Warnhinweis. In diesem Fall sollte der Kunde genauer hinschauen und mit der Postbank Kontakt aufnehmen. Noch bieten nicht alle gängigen Programme eine automatische Signaturprüfung an, die Industrie wird ihre Software jedoch Zug um Zug nachrüsten.

Kunde und Bank - gemeinsame Sache gegen Betrüger
Digitale Signaturen sind kein Allheilmittel gegen Phishing. Auch dieser Schutz greift nur, wenn der Kunde mithilft. Wie bei der Webseite im Online-Banking muss der Kunde zum Beispiel durch einen Klick auf das Signatur-Symbol prüfen, ob die Signatur gültig ist und die Mail vom angegebenen Absender stammt. Weiterhin bleibt es wichtig, dass er seinen PC gegen Angriffe von außen schützt - durch aktuelle Virenscanner, Firewall und regelmäßige Updates des Betriebssystems. Online-Banking ist sicher, wenn die Kunden die Sicherheitshinweise ihrer Bank beachten.

Mit der digitalen Signatur ergänzt die Postbank ihr Maßnahmenpaket gegen Phishing. Einen wirksamen Schutz vor Phishing bietet auch die mTAN. Die mobile TAN kommt per SMS auf´s Handy des Kunden. Neben der mTAN erscheinen auf dem Handy-Display auch Kontonummer und Überweisungsbetrag. Der Kunde sieht somit sofort, ob alle Daten stimmen. Außerdem hat die Postbank bereits im August das indizierte TAN-Verfahren (iTAN) eingeführt. Bei diesem Verfahren wird beim Online-Banking für jeden Auftrag eine ganz bestimmte TAN abgefragt.

Technische Information zur Postbank Mail-Signatur:
Die Mail-Zertifikate der Postbank nutzen für die Signatur den Internet-Standard S/MIME (Secure Multipurpose Internet Mail Extensions). Bei den Zertifikaten handelt es sich um Klasse-3-Zertifikate. Die Postbank setzt diese für ihre funktionalen Mailadressen wie zum Beispiel direkt@postbank.de und presse@postbank.de ein.

| Deutsche Postbank AG
Weitere Informationen:
http://www.postbank.de

Weitere Berichte zu: Mail Mail-Signatur Online-Banking Phishing Signatur

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau