Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

TU Ilmenau überträgt Handy - TV

26.05.2006


Ab Juni wird es in Deutschland mobiles Fernsehen geben - und die TU Ilmenau ist ganz vorn mit dabei. Der vom Institut für Medientechnik betriebene Sender strahlt bereits jetzt vom Ilmenauer Hausberg "Kickelhahn" sogenanntes "Handy-TV" ab. Das mobile Fernsehen nutzt den Standard Digital Multimedia Broadcasting (DMB). Dieser ist für mobile Geräte mit kleinen Displays vorgesehen, z.B. für Mobiltelefone oder PDAs. Im Gegensatz zur Übertragung von Videos auf das Handy per UMTS, welche einzeln gestartet und bezahlt werden müssen, handelt es sich hierbei um echtes Fernsehen, das frei von allen empfangen werden kann.


DMB-Empfänger für Kfz
TU Ilmenau



Der kommerzielle Betrieb von DMB wird im Juni an fünf WM-Standorten aufgenommen und bis Ende des Jahres auf viele Ballungszentren in Deutschland ausgedehnt. Betrieben wird dieser Dienst von der neu gegründeten Firma Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD), dessen Geschäftsführer Henrik Rinnert im Rahmen der Veranstaltungen "10 Jahre Medienstudiengänge an der TU Ilmenau" an einer Podiumsdiskussion teilnahm. Bei dieser Gelegenheit konnte sich der Medienexperte mit seinem eigenen Handy davon überzeugen, dass in der Universitätsstadt bereits der Empfang von DMB-Testsendungen möglich ist.

... mehr zu:
»DMB »Handy


Die Ausstrahlung von DMB erfolgt über den DAB-Sender der Universität, der für digitalen Rundfunk vorgesehen ist. Das Projekt "Medienfunk-Plattform Ilmenau", hat durch zahlreiche Projekt- und Diplomarbeiten unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Schade unter anderem diese Videoübertragung technisch ermöglicht. In weiteren Projekten werden derzeit mobile Datendienste entwickelt, durch welche Informationen - z.B. über Veranstaltungen, Kultur und die Stadt - ausgestrahlt und auch multimediale Inhalte vertrieben werden können.

Empfangsgeräte für das neue Fernsehen sind noch rar. Ab Juni werden aber spezielle Handys in den WM-Städten angeboten.

Kontakt/Information:
TU Ilmenau
Institut für Medientechnik
Prof. Dr. Hans-Peter Schade
Tel. 03677 69-275
e-mail:schade@tu-ilmenau.de

Wilfried Nax M.A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-ilmenau.de/site/mt/Startseite_des_IMT.2295.0.html

Weitere Berichte zu: DMB Handy

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Software passt Sprache an Umgebungslautstärke an
01.02.2016 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

nachricht Produktiver sein ohne Handy
29.01.2016 | Leuphana Universität Lüneburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiroler Technologie zur Abwasserreinigung weltweit erfolgreich

Auf biologischem Weg und mit geringem Energieeinsatz wandelt ein an der Universität Innsbruck entwickeltes Verfahren in Kläranlagen anfallende Stickstoffverbindungen in unschädlichen Luftstickstoff um. Diese innovative Technologie wurde nun gemeinsam mit dem US-Wasserdienstleister DC Water weiterentwickelt und vermarktet. Für die Kläranlage von Washington DC wird die bisher größte DEMON®-Anlage errichtet.

Das DEMON®-Verfahren wurde bereits vor elf Jahren entwickelt und von der Universität Innsbruck zum Patent angemeldet. Inzwischen wird die Technologie in rund...

Im Focus: Worldwide Success of Tyrolean Wastewater Treatment Technology

A biological and energy-efficient process, developed and patented by the University of Innsbruck, converts nitrogen compounds in wastewater treatment facilities into harmless atmospheric nitrogen gas. This innovative technology is now being refined and marketed jointly with the United States’ DC Water and Sewer Authority (DC Water). The largest DEMON®-system in a wastewater treatment plant is currently being built in Washington, DC.

The DEMON®-system was developed and patented by the University of Innsbruck 11 years ago. Today this successful technology has been implemented in about 70...

Im Focus: Optische Uhren können die Sekunde machen

Eine Neudefinition der Einheit Sekunde auf der Basis von optischen Uhren wird realistisch

Genauer sind sie jetzt schon, aber noch nicht so zuverlässig. Daher haben optische Uhren, die schon einige Jahre lang als die Uhren der Zukunft gelten, die...

Im Focus: Computational High-Throughput-Screening findet neue Hartmagnete die weniger Seltene Erden enthalten

Für Zukunftstechnologien wie Elektromobilität und erneuerbare Energien ist der Einsatz von starken Dauermagneten von großer Bedeutung. Für deren Herstellung werden Seltene Erden benötigt. Dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg ist es nun gelungen, mit einem selbst entwickelten Simulationsverfahren auf Basis eines High-Throughput-Screening (HTS) vielversprechende Materialansätze für neue Dauermagnete zu identifizieren. Das Team verbesserte damit die magnetischen Eigenschaften und ersetzte gleichzeitig Seltene Erden durch Elemente, die weniger teuer und zuverlässig verfügbar sind. Die Ergebnisse wurden im Online-Fachmagazin »Scientific Reports« publiziert.

Ausgangspunkt des Projekts der IWM-Forscher Wolfgang Körner, Georg Krugel und Christian Elsässer war eine Neodym-Eisen-Stickstoff-Verbindung, die auf einem...

Im Focus: University of Queensland: In weniger als 2 Stunden ans andere Ende der Welt reisen

Ein internationales Forschungsteam, darunter Wissenschaftler der University of Queensland, hat im Süden Australiens einen erfolgreichen Hyperschallgeschwindigkeitstestflug absolviert und damit futuristische Reisemöglichkeiten greifbarer gemacht.

Flugreisen von London nach Sydney in unter zwei Stunden werden, dank des HiFiRE Programms, immer realistischer. Im Rahmen dieses Projekts werden in den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie sieht die Schifffahrt der Zukunft aus? - IAME-Jahreskonferenz in Hamburg

27.05.2016 | Veranstaltungen

Technologische Potenziale der Multiparameteranalytik

27.05.2016 | Veranstaltungen

Umweltbeobachtung in nah und fern

27.05.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Stressoren erkennen, Belastungen reduzieren, Fachwissen erlangen

27.05.2016 | Seminare Workshops

HDT SOMMERAKADEMIE 2016

27.05.2016 | Seminare Workshops

11 Millionen Euro für die Erforschung von Magnetfeldsensoren für die medizinische Diagnostik

27.05.2016 | Förderungen Preise