Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Multimedia ohne Grenzen: vernetzt, mobil, plattformübergreifend

03.04.2006


Mit dem Handy das Fernsehprogramm über den heimischen Satellitenanschluss empfangen, Musik über den CD-Spieler drahtlos auf mehrere HiFi-Geräte im Haushalt übertragen, eine Aufnahme des Videorekorders zeitgleich auf mehreren Fernsehern abspielen: So oder ähnlich könnte bald unser Alltag aussehen.



Ausgestattet mit Netzwerk-Schnittstellen können immer mehr Multimedia-Geräte wie Fernseher, Stereoanlagen, digitale Videorekorder, aber auch Handys oder Geräte zur Gebäudekommunikation miteinander verbunden werden. Aufgrund der Vielzahl der Technologien beschränkten sich bisherige Anwendungen allerdings oft nur auf den reinen Datenaustausch oder sie unterstützten nur bestimmte Geräte oder Netzwerke. Eine Möglichkeit, auf alle im Netzwerk verfügbaren Geräte und deren Fähigkeiten zuzugreifen, fehlte bislang.

... mehr zu:
»Handy »Multimedia »NMM »Videorekorder


"Netzwerk-Integrierte Multimedia Middleware (NMM)" heißt die Technologie, die eine Lösung verspricht. Dabei handelt es sich um eine an der Universität des Saarlandes entwickelte Software, die von dem Unternehmen Motama weltweit vermarktet wird. Sie beseitigt in erster Linie die durch inkompatible Technologien begründeten Grenzen zwischen den unterschiedlichen Geräten. Mit der NMM-Technologie können diese jetzt einfach und sicher vernetzt werden – im Heimnetzwerk und darüber hinaus. Etliche Hersteller von Handys, Heimelektronik und Sicherheitstechnik, aber auch die großen Telekommunikationsunternehmen haben bereits ihr Interesse bekundet.

Die Software-Architektur NMM erlaubt es, flexibel alle im Netz vorhandenen Geräte zusammenzuschalten und zentral zu steuern. Dadurch entstehen völlig neue Möglichkeiten, Geräte und Funktionen zu kombinieren. Mit einem UMTS-Handy oder Laptop kann man beispielsweise jederzeit von unterwegs auf das heimische Netzwerk zugreifen, um Medien-Inhalte abzurufen, aber auch um eine Überwachungskamera zu steuern oder auf ein Klingeln an der Haustür zu reagieren.

Bisher einzigartig ist, dass die Software plattformunabhängig arbeitet und beliebige Netzwerke und ganz unterschiedliche Geräte unterstützt, vom heimischen PC über Handy und Personal Digital Assistant (PDA) mit Windows-Betriebssystem bis hin zu Embedded-Geräten mit Linux- und Unix-Systemen wie Settop-Boxen für den Fernsehempfang.

Durch die flexiblen Lizenzierungsmöglichkeiten ist die entwickelte Multimedia-Architektur sowohl in kommerziellen Produkten als auch in Open Source und Forschungsprojekten einsetzbar.

Kontakt:
Dr. Marco Lohse
Motama GmbH
Stuhlsatzenhausweg
Gebäude E1 1
66123 Saarbrücken
Tel.: (06 81) 3 02-38 33
E-Mail: info@motama.com

Dr. Marco Lohse | Innovationseinblicke Saarland
Weitere Informationen:
http://www.innovation.saarland.de
http://www.motama.com

Weitere Berichte zu: Handy Multimedia NMM Videorekorder

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Wenn die Bilder lügen - KI-System entlarvt Fake News im Internet
20.04.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Warum wechseln Menschen ihre Sprache?
14.03.2017 | Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften