Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von Musikern, Delfinen und Filmemacherinnen

03.02.2006


Auf der Leinwand schwimmt grazil ein blauer Delfin durch eine Welt von Noten und Instrumenten: Besuchern des Nürnberger Multiplex-Kinos Cinecitta wird in diesen Tagen ein ganz besonderer Trailer auffallen oder bereits aufgefallen sein, der von vier Studentinnen des Fachbereichs Gestaltung der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule stammt. Karin Stöhr, Daniela Reuß, Chris Alt und Jeanette Heller haben im Wintersemester einen Kurzfilm verwirklicht, der für ein Projekt der Nürnberger Hochschule für Musik wirbt: "Ein Meer voller Klang" lautet der Titel dieses Benefizkonzerts, das am 19. Februar im Delfinarium des Tiergartens Nürnberg stattfinden wird.


Animierte Wasser- und Musikwelten: Szene aus dem Spot zu "Ein Meer voller Klang" Foto: FH-Nürnberg



Die Musikhochschule Nürnberg-Augsburg hat für Sonntag, 19. Februar, ein Benefizkonzert im Nürnberger Delfinarium initiiert. Das Musikerlebenis, das unter dem Titel "Ein Meer voller Klang" ab 18 Uhr stattfinden wird, wurde von Studierenden des Seminars für Musik- und Projektmanagement - kurz "Das Projekt" - geplant und umgesetzt. Für diese Veranstaltung wurden auch ein Werbefilm-Trailer und diverse weitere filmische Sequenzen benötigt, für deren Produktion vier Studentinnen der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule gewonnen werden konnten.

... mehr zu:
»Live-Performance


Trailer und Live-Performance mit Emotionen

Daniela Reuß, Karin Stöhr und Christine Alt - die mit "Where is my Space?" schon den zweiten Platz beim WDR-Film-Festival "kurzundschön 2005" errungen hatten (siehe auch Ohm-Pressemitteilung 94/2005) - machten sich zusammen mit Kommilitonin Jeanette Heller im Wintersemester ans Werk und schufen von Oktober bis Januar die filmische Umsetzung für das Konzertprojekt. Alle Vier studieren an der FH Nürnberg bei Prof. Jürgen Schopper das Fach "Film und Animation". Für das Projekt schufen sie einen 40-sekündigen Werbetrailer, der auf das Benefizkonzert aufmerksam machen soll. Aktuell ist der Spot noch bis 19. Februar in allen Kinosälen des Nürnberger Cinecitta im Vorprogramm zu sehen. Aber auch auf den Webseiten www.hfm-das-projekt.de, www.froggyphotos.de und www.chrisalt.de kann man den Film anschauen.

"Das Ganze ist sehr grafisch geworden und auf Emotionalität ausgelegt", erzählen Daniela Reuß und Karin Stöhr stellvertretend für das Quartett. Für die Produktion haben sie nahezu alle Szenen Frame für Frame per Hand gezeichnet und kreierten auf diese Weise die animierten Wasser- und Musikerwelten. "Nur das Musiker-Ensemble wurde real eingespielt", so die beiden angehenden Diplom-Designerinnen weiter. Dabei war es Voraussetzung, dass das gesamte Film-Material im 16:9-Kino-Format für digitale Projektion angeliefert werden musste, was von den Ohm-Designerinnen auch umgesetzt wurde.

Überzeugend - nicht nur im Wasser

Zusätzlich haben die Studentinnen aus dem Material auch einige so genannte Loops geschaffen, die beim Konzert als Live-Performance von VJ Stefan Windischmann an die Wände des Delfinariums projeziert werden. Im Konzert sind also nicht nur Klassik- und Jazz-Musiker zu sehen, auch Robben und Delfine werden ihre Kunststücke zeigen - alles umrahmt von der filmischen Umsetzung der Ohm-Designerinnen.

Der Werbespot zeigt damit einen Vorgeschmack auf das, was Besucher am 19. Februar im Delfinarium erwartet. Nicht nur die Musik wird die Gäste begeistern, auch für das Auge ist jede Menge geboten. Kein Wunder also, dass die Auftraggeber der Musikhochschule Augusburg-Nürnberg sich äußerst zufrieden und begeistert von der Arbeit von Daniela Reuß, Karin Stöhr, Chris Alt und Jeanette Heller zeigten. Die Vier wollen die hohe Qualität ihrer Arbeit auch wieder bei einigen Wettbewerben unter Beweis stellen. "Wir haben den Trailer bereits eingereicht, mal sehen was daraus wird", berichtet Daniela Reuß. Nicht ganz chancenlos, schließlich war der Erfolg bei "kurzundschön" im Herbst kein Zufallsprodukt?

Mehr über das Konzert und das Projekt findet sich auf der eigens geschaffenen Website www.hfm-das-projekt.de. Hier gibt es auch Infos über Programm, Tickets und Eintrittspreise.

Marc Briele | idw
Weitere Informationen:
http://www.froggyphotos.de
http://www.hfm-das-projekt.de
http://www.chrisalt.de

Weitere Berichte zu: Live-Performance

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Content-Marketing: In der Praxis angekommen - Studie zu Content-Marketing-Strategien
15.07.2016 | PFH Private Hochschule Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie