Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie erreicht man Kunden mit Werbung auf dem Handy?

02.02.2006


Auf der MCTA 06 präsentieren Augsburger Mobile Commerce-Experten Sudie zum aktuellen Entwicklungsstand und zu künftigen Tendenzen bei mobiler Werbung.



Mit Rabattcoupons und Gutscheinen überzeugt man den Kunden am Besten, sich an einer mobilen Werbekampagne zu beteiligen. Bei der Werbung auf dem Handy ist Permission Marketing ein großes Thema, während Spam von den Werbern selbst als größte Gefahr für erfolgreiche Werbung angesehen wird. Dies belegt eine Studie der Universität Augsburg, für die 42 Experten der Mobile-Marketing-Branche befragt wurden.



Der Kunde muss belohnt werden

Eine große Fastfoodkette sendet seinen Kunden Klingeltöne, Logos und Spiele für das Handy. Ein Gastronom weist in einer Kurzmitteilung (SMS) auf seinen Mittagstisch hin. Mobile Werbung hat in Deutschland im Großen wie im Kleinen Einzug gehalten, zeichnet sich doch dieser neuer Kanal besonders durch geringe Streuverluste aus, da der Kunde direkt auf seinem Handy erreicht wird. "Damit der Kunde die mobile Werbebotschaft nicht als lästigen Werbemüll empfindet, muss der Kunde grundsätzlich für seine Teilnahme belohnt werden", sagt Dietmar Wiedemann, Mobile-Marketing-Experte der Arbeitsgruppe Mobile Commerce an der Universität Augsburg und Leiter der Studie "Aktuelle Entwicklungen im Bereich des Mobile Advertising (MM1)". Laut dieser Studie setzen hierbei etwa 88% der befragten Experten auf geldwerte Vorteile wie Rabatte und Coupons. "Hat der Werbetreibende die jüngere Zielgruppe im Auge, sind mobile Spiele, Filmtrailer, Musikclips oder digitale Sammelalben ein sehr gutes Mittel zur Ansprache", ergänzt Sandro Marini, der maßgeblich an der Studie beteiligt war.

SPAM - der größte Feind von mobiler Werbung

Um sich bei mobiler Werbung im rechtlichen Rahmen zu bewegen, muss eine Einverständniserklärung des jeweiligen Empfängers - in Fachkreisen "Opt-In" genannt - eingeholt werden. Dennoch gibt es schwarze Schafe unter den Werbetreibenden, die sich über diese europäische Richtlinie (2002/58/EG) hinwegsetzen. Nach Meinung von über 75 Prozent der befragten Werbeexperten ist mobiler Spam eine ernstzunehmende Gefahr. Die Problematik wird aus der Sicht einiger Experten dadurch verstärkt, dass das Handy einen noch persönlicheren Charakter als die E-Mail-Adresse besitzt und die Konsumenten deshalb noch empfindlicher auf Spam reagieren.

Um nicht in die Spam-Falle zu tappen, rät Wiedemann, Pull-Kampagnen einzusetzen, bei denen der Nutzer die Werbebotschaft explizit anfordert. Hierzu sei es aber nötig, mit Hilfe anderer Werbeträger auf die mobile Werbekampagne aufmerksam zu machen. Über 95 Prozent der Experten empfehlen hierzu Aufdrucke auf Produktverpackungen ("On-Pack"), da mit diesen nur geringe Mehrkosten verbunden sind und ein erhöhter Produktbezug erreicht werden kann.

Vorstellung der Studie auf der 6. Konferenz Mobile Commerce in Augsburg

Die Studie "Aktuelle Entwicklungen im Bereich des Mobile Advertising (MM1)" analysiert den aktuellen Entwicklungsstand sowie künftige Tendenzen mobiler Werbung. 42 Experten geben detailliert Auskunft über sämtliche Aspekte, die bei der Gestaltung von mobilen Werbekampagnen berücksichtigt werden sollten, angefangen bei möglichen Werbezielen über Werbeträger, die die Kampagne bekannt machen sollen, bis hin zu technischen Realisierungsmöglichkeiten. Vorgestellt wird die Studie im Rahmen der 6. Konferenz Mobile Commerce Technologien und Anwendungen, die am 6. und 7. Februar von der Universität Augsburg veranstaltet wird. Zusammen mit den Mobile-Marketing-Spezialisten Bernd Muehlfriedel, Mitbegründer und CFO von 12snap, Christopher Quente, Creative Director von spielpatz.cc, und Frank Tausendfreund, Director Advertising bei buongiorno Deutschland, diskutiert Wiedemann über das Thema "Zukunft des Mobile Marketing - Nervtöter oder Lizenz zum Gelddrucken?". Weitere Themen der Konferenz sind die Zukunft des Mobilfunkmarktes, Mobile Payment, Mobile Geschäftsprozesse, Mobile Ticketing sowie innovative Forschungsprojekte zu Anwendungen, Plattformen und Systemen. Paneldiskussionen zu den Schwerpunktthemen runden das Vortragsprogramm ab, das im Internet unter www.mcta.de abgerufen werden kann.

PRESSEKONTAKT ZUM THEMA "MOBILE WERBUNG":

Dr. Key Pousttchi
Arbeitsgruppe Mobile Commerce
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systems Engineering (WI-SE)
Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon +49 (177) 6319508
key.pousttchi@wi-mobile.de

Max Schießler
Arbeitsgruppe Mobile Commerce
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systems Engineering (WI-SE)
Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon +49 (821) 598-4431
Fax +49 (821) 598-4432
max.schiessler@wi-mobile.de

WEITERE PRESSEMITTEILUNGEN ZUR MCTA 06:

http://idw-online.de/pages/de/news144804
http://idw-online.de/pages/de/news144441
http://idw-online.de/pages/de/news141917
http://idw-online.de/pages/de/news143110
http://idw-online.de/pages/de/news144135

DIE AUGSBURGER ARBEITSGRUPPE MOBILE COMMERCE IM WEB: www.wi-mobile.de

Klaus P. Prem | idw
Weitere Informationen:
http://www.mcta.de
http://www.wi-mobile.de

Weitere Berichte zu: Advertising Commerce Handy Spam Werbekampagne

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Digitale Meinungsmacher: Hochschule Macromedia und Werbeagentur webguerillas mit Influencer-Studie
19.05.2015 | Hochschule Macromedia, University of Applied Sciences

nachricht Gestensteuerungssystem für Kontrollräume
18.05.2015 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Perspektiven für das Laserstrahlschweißen von Bauteilen aus Aluminium-Druckguss

Das Fraunhofer IWS Dresden hat ein neues Verfahren zum Schweißen von Bauteilen aus Aluminium-Druckguss entwickelt und gemeinsam mit einem Industriepartner in die Serie überführt. Mit Hilfe brillanter Laserstrahlung und hochfrequenter Strahloszillation konnte erstmals eine Schweißverbindung erzeugt werden, die sich durch eine äußerst geringe Porenhäufigkeit im Schweißgut auszeichnet. Darüber hinaus ist der Bauteilverzug durch die konzentrierte, lokal begrenzte Wärmeeinbringung kaum noch messbar. Mit dem herkömmlichen Laserstrahlschweißen ist diese Qualität nicht realisierbar.

Wegen der hervorragenden Gießbarkeit und der Möglichkeit einer komplexen Formgebung wird Aluminium-Druckguss im Automobilbau vielfältig genutzt, insbesondere...

Im Focus: Advance in regenerative medicine

The only professorship in Germany to date, one master's programme, one laboratory with worldwide unique equipment and the corresponding research results: The University of Würzburg is leading in the field of biofabrication.

Paul Dalton is presently the only professor of biofabrication in Germany. About a year ago, the Australian researcher relocated to the Würzburg department for...

Im Focus: Eine Bremse gegen epileptische Anfälle in Nervenzellen

In jedem Augenblick werden an Billiarden Synapsen unseres Gehirns chemische Signale erzeugt, die einzelnen Nervenzellen feuern dabei bis zu 1000 mal in der Sekunde. Wie ihnen diese Höchstleistung gelingt ohne dabei epileptische Anfälle zu erzeugen, haben Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie in Berlin nun ein Stück weit aufgeklärt. Das Ergebnis könnte zu einem besseren Verständnis nicht nur der Epilepsie, sondern auch anderer neurologischer Erkrankungen wie der Alzheimerschen Krankheit beitragen.

Mit jedem elektrischen Impuls schüttet eine Nervenzelle Neurotransmitter in den synaptischen Spalt aus und trägt so das Signal weiter. Sie hält dafür einen...

Im Focus: Kieler Forschende bauen die kleinsten Maschinen der Welt

Die DFG stellt Millionenförderung für die Entwicklung neuartiger Medikamente und Materialien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bereit.

Großer Jubel an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU): Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute (Donnerstag, 21. Mai) bekannt gab,...

Im Focus: Basler Physiker entwickeln Methode zur effizienten Signalübertragung aus Nanobauteilen

Physiker haben eine innovative Methode entwickelt, die den effizienten Einsatz von Nanobauteilen in elektronische Schaltkreisen ermöglichen könnte. Sie entwickelten dazu eine Anordnung, bei der ein Nanobauteil mit zwei elektrischen Leitern verbunden ist. Diese bewirken eine hocheffiziente Auskopplung des elektrischen Signals. Die Wissenschaftler vom Departement Physik und dem Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel haben ihre Ergebnisse zusammen mit Kollegen der ETH Zürich in der Fachzeitschrift «Nature Communications» publiziert.

Elektronische Bauteile werden immer kleiner. In Forschungslabors werden bereits Bauelemente von wenigen Nanometern hergestellt, was ungefähr der Grösse von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Schweigen ist Silber, Diskutieren ist Gold

26.05.2015 | Veranstaltungen

Neue Werkstoffkonzepte für eine nachhaltige Mobilität

26.05.2015 | Veranstaltungen

TU Darmstadt: Gipfel der Verschlüsselung - CROSSING-Konferenz am 1. und 2. Juni in Darmstadt

22.05.2015 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Auszeichnung auf dem Gebiet der Spektroskopie

27.05.2015 | Förderungen Preise

Neue Perspektiven für das Laserstrahlschweißen von Bauteilen aus Aluminium-Druckguss

27.05.2015 | Verfahrenstechnologie

Was Pflanzen zu Fleischfressern macht

27.05.2015 | Biowissenschaften Chemie