Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Universität und Wirtschaft werben mit professioneller Plakataktion auf den Schulhöfen

03.08.2000


Die Stadt, die Wirtschaft der Region, die Universität, alle ziehen an einem Strang. Das war nicht immer so, aber was im Herbst letzten Jahres in Angriff genommen wurde - die Planung für
eine groß angelegte Werbekampagne an Schulen - ist nun optisch reizvoll in die Tat umgesetzt und wird am 11. August der Öffentlichkeit präsentiert. Dass dies gerade an einer Ruhrgebietshochschule stattfindet, ist alles andere als ein Zufall: Gilt doch die Universität Dortmund als Reformuniversität.

Diese Bezeichnung wurde ihr vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft 1998 für ihre umfassenden Aktivitäten im Marketing- und Controllingbereich verliehen. Und dass sie dieser Auszeichnung nunmehr aufs Neue gerecht werden will, versteht sich von selbst in einer von Stahl, Bier und Kohle geprägten Region, die in den letzten Jahren einen massiven Strukturwandel vollzogen hat und in der nunmehr High-Tech, E-Logistik, E-Commerce und Mikrostrukturtechnik dominieren.

So ist die Universität Dortmund nicht nur die größte Informatik-Ausbildungsstätte Deutschlands, sondern in und um Dortmund herum haben sich in den letzten Jahren mehr als 850 Unternehmen der IT-Branche angesiedelt, die händeringend Absolventen suchen.

Obwohl die jüngste Marketing-Kampagne der Universität Dortmund regional geprägt ist, dürfte sie auch über die Grenzen Dortmunds hinaus Beachtung finden. Denn erstmals wirbt eine staatliche Bildungseinrichtung mit Unterstützung der Wirtschaft für ihre leistungsfähigen und zukunftsträchtigen Studiengänge - und das ganz ohne Streuverluste. Denn die Zielgruppe - Schülerinnen und Schüler - wird direkt an den Schulen angesprochen, da es aufgrund der Unterstützung der Stadt Dortmund der Universität ermöglicht wurde, ihre Großflächenplakate auf die Schulhöfe zu stellen.

Haben doch die Universität Dortmund und die Wirtschaftsunternehmen erkannt, dass es notwendig ist, den Nachwuchs so früh wie möglich anzusprechen, um morgen am Markt bestehen zu können. Die Universität Dortmund hat sich im ersten Schritt auf den Weg zu den Unternehmen gemacht, um sie als Sponsoren zu gewinnen. Mit Erfolg: Die rund 250.000 Mark teure Kampagne wird finanziell ganz von den Sponsoren getragen.

Wie sieht nun die Plakat-Kampagne mit dem Titel "Perspektiven studieren" aus? Gleich am ersten Schultag nach den nordrhein-westfälischen Sommerferien werden die Schülerinnen und Schüler an den 30 Dortmunder Schulen, an denen man das Abitur machen kann, ihre Zukunftsperspektive vor Augen haben. Auf den Schulhöfen werden in diesen Tagen großflächige Plakate im 18/1-Format (3,56 x 2,52 m) aufgebaut, die mit Pop und Pep für ein Studium an der Dortmunder Universität werben.

Diese außergewöhnliche Werbekampagne möchten wir Ihnen gerne vorstellen. Im Rahmen des Pressegesprächs besteht die Gelegenheit, sowohl mit der Projektleitung wie mit den Partnern aus der Wirtschaft über das dahinterstehende Marketing-Konzept einer regional eingebundenen und verpflichteten Reformuniversität zu diskutieren.

Sie, Ihre Vertreterinnen und Vertreter aus den Ressorts Bildung, Wirtschaft, Nachrichten und Zeitgeschehen sind herzlich eingeladen zum:

Pressegespräch zur Werbekampagne "Perspektiven studieren"

am 11. August 2000, 11:00 Uhr, im Campus-Treff der Universität Dortmund, Vogelpothsweg 120, Campus Nord.

Ihre Gesprächspartner werden sein
· Prof. Dr. Dr. h. c. Albert Klein, Rektor der Universität Dortmund
· Dr. Sabine Kirchhoff, Leiterin des Projekts "Verstärkung von Universitätsmarketing und Öffentlichkeitsarbeit"
· Vertreter der an der Kampagne beteiligten Unternehmen
Materna Communications & Information, ELMOS Semiconductor AG, SIGNAL-IDUNA-Gruppe, AutoForm Engineering Deutschland GmbH und Rhenus AG & Co. KG.

Zu Beginn des Gesprächs um 11:00 Uhr besteht die Gelegenheit zu Foto- und Filmaufnahmen.

Weitere Informationen erteilt: Dr. Sabine Kirchhoff, Universität Dortmund, Telefon 0231/755-5522

Klaus Commer |

Weitere Berichte zu: Plakataktion Reformuniversität Werbekampagne

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

nachricht Wenn die Bilder lügen - KI-System entlarvt Fake News im Internet
20.04.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Im Focus: Das Proton präzise gewogen

Wie schwer ist ein Proton? Auf dem Weg zur möglichst exakten Kenntnis dieser fundamentalen Konstanten ist jetzt Wissenschaftlern aus Deutschland und Japan ein wichtiger Schritt gelungen. Mit Präzisionsmessungen an einem einzelnen Proton konnten sie nicht nur die Genauigkeit um einen Faktor drei verbessern, sondern auch den bisherigen Wert korrigieren.

Die Masse eines einzelnen Protons noch genauer zu bestimmen – das machen die Physiker um Klaus Blaum und Sven Sturm vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

Technologietag der Fraunhofer-Allianz Big Data: Know-how für die Industrie 4.0

18.07.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - September 2017

17.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext

20.07.2017 | Förderungen Preise

Von photonischen Nanoantennen zu besseren Spielekonsolen

20.07.2017 | Physik Astronomie

Bildgebung von entstehendem Narbengewebe

20.07.2017 | Biowissenschaften Chemie