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Medizin im Fernsehen: "Informieren - Bilden - Unterhalten"

17.01.2001


Interdisziplinärer Workshop am 25. Januar 2001 - Pressegespräch

Deutlich häufiger als früher haben es Ärzte mit außerordentlich gut

informierten Patienten zu tun. Einer der Gründe ist die umfangreiche Vermittlung medizinischen Wissens durch Presse, Funk und Fernsehen. Doch welches Wissen vermitteln die Medien tatsächlich?
Anspruch und Wirklichkeit der Aufklärungsleistungen medizinischer Ratgeber- und Informationssendungen sind das Thema eines interdisziplinären Workshops, der am Donnerstag, dem 25. Januar 2001, an der Medizinischen Universität zu Lübeck stattfindet ("Medizinische Aufklärung durch das Fernsehen?", 13 - 18.30 Uhr, Institut für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte der MUL, Königstraße 42, Lübeck).
Um 12.30 Uhr findet am Tagungsort ein Pressegespräch zu Themen und Zielen des Workshops statt. Alle Journalistinnen und Journalisten sind dazu herzlich eingeladen. Bitte teilen Sie Ihre Teilnahme kurz per E-Mail mit (presse@zuv.mu-luebeck.de).
"Stärkt das Fernsehen die Autonomie des Patienten" und "Was kann medizinische Aufklärung im Fernsehen sein?" sind Fragen, mit denen sich Referate des Workshops beschäftigen. Zwei prominent besetzte Expertenrunden diskutieren die Fernseh-Medizin im Spannungsverhältnis von "Informieren - Bilden - Unterhalten" aus der Perspektive der "Macher" und aus der Perspektive des Publikums und der klinischen Medizin.
Teilnehmer der Diskussionsrunden sind unter anderem Prof. Dr. Christian Floto (ZDF und TU Braunschweig), Heide Schaar-Jacobi (NDR Fernsehen), der Mediendidaktiker Prof. Dr. Wolfgang Biesterfeld sowie die Lübecker Mediziner Prof. Dr. Hans-Peter Bruch und Prof. Dr. Olaf Ortmann, außerdem Filmproduzenten, Medien- und Sozialwissenschaftler und Medizinethiker.
Veranstalter des Workshops ist Priv.-Doz. Dr. Giovanni Maio vom Lübecker Institut für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte in Kooperation mit Prof. Dr. Hans Jürgen Wulff vom Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Rüdiger Labahn | idw

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