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Das Milliardengeschäft mit der Online-Bildung lässt auf sich warten

21.09.2001


Weiterbildung im Netz, Lernen in virtuellen Gemeinschaften: E-Learning hat Zukunft. Das neue Lernen ist schnell, günstig und problemorientiert. Das Marktpotenzial in Europa bis 2004: vier Milliarden US-Dollar. Trotzdem zögern viele Firmen. Das E-Learning wird sich erst zwischen 2004 und 2006 durchsetzen - so das Ergebnis einer Potenzialanalyse der Mummert + Partner Unternehmensberatung und der Zukunftsforscher von Z_punkt.

Kurzfristiges, problemnahes Lernen ist gefragt. Stichwort "just-enough"-learning": Gelernt wird nur genau das, was das Unternehmen gerade braucht. Die Schulungs- und Logistikkosten sind niedrig. Auch der Mitarbeiter spart Zeit und Geld. Bei seiner Fortbildung können Firmen nach Einschätzung von Mummert + Partner bis zu 30 Prozent ihrer Kosten einsparen - das wären jährlich etwa 20 Milliarden Mark allein in Deutschland. Aber die Firmen zögern: Der Markt für virtuelle Lernangebote und Lernportale wird erst 2004 boomen. Wissensportale bieten Bildung als Leistung an und behandeln den Lerner wie einen Kunden. Das neue Stichwort: Learner Relationship Management (LRM).

Während das deutsche Bildungswesen noch schläft, machen die ersten Firmen den sinnvollen Einsatz der Web-Weiterbildung via Intranet bereits vor. Die Expertenprognose: Ab dem Jahr 2007 wird Telelearning weit verbreitet sein - die "virtuelle Volkshochschule". Im gleichen Jahr soll es möglich werden, Computer per Spracheingabe zu bedienen. Spätestens dann ist der elektronische Lernbegleiter Realität. Die Folge: Der Lehrerberuf wird sich stark wandeln, Inhalte für Lernprogramme werden an Bedeutung gewinnen. Dies ist die Einschätzung der Mummert + Partner Unternehmensberatung und der Zukunftsforscher von Z_punkt.

"Unternehmen werden zukünftig ihre Mitarbeiter immer öfter kurzfristig für spezielle Aufgabenstellungen schulen. Mit Besuchen von klassischen Fort- und Weiterbildungsseminaren lässt sich dieser Schulungsbedarf nicht mehr vollständig abdecken", sagt Wilhelm Alms, Vorstandsvorsitzender der Mummert + Partner Unternehmensberatung. "Davon profitieren virtuelle Lernangebote, die von 2004 an richtig boomen."

Jörg Forthmann | ots
Weitere Informationen:
http://www.mummert.de.

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