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Bruttowerbeinvestitionen der Mediengattungen Direct Mail ermittelt

21.10.2005


Online und Kino für die ersten neun Monate des Jahres 2005


Die Bruttowerbeaufwendungen der klassischen Nielsen Werbestatistik betrugen von Januar bis September 2005 insgesamt 13,3 Milliarden Euro. Hinzu kommen rund 2,5 Milliarden Euro der Medien Direct Mail, Internet und Kino:

In der Mediengattung Direct Mail wurde in den ersten neun Monaten des Jahres 2005 Bruttowerbeinvestitionen von 2,1 Milliarden Euro und ein Werbevolumen von 13,2 Milliarden Werbesendungen ermittelt. Der führende Wirtschaftsbereich in Direct Mail ist Handel und Versand mit 1,3 Milliarden Euro der Direct Mail-Werbeaufwendungen. Dieser Wirtschaftsbereich setzt sich aus den Produktgruppen Spezial-Versender, Gross-Versender und den Handelsorganisationen zusammen. Weiterhin nutzen die Wirtschaftsbereiche Dienstleistungen (111 Millionen Euro), Haus- und Gartenausstattung (100 Millionen Euro) - vor allem Einrichtungsmöbelhäuser - und Finanzen (96 Millionen Euro) - hier zur Ansprache von Konsumentenkrediten - intensiv das Medium Direct Mail, um ihre Produkte und Services zu promoten. Auffallend bei den Branchen Reisegesellschaften (48 Millionen Euro) und Telekommunikation (34 Millionen Euro) war, dass neben dem verstärkten Einsatz von Werbesendungen zur Kundenansprache beide Branchen einen sehr hohen Anteil am jeweiligen Wirtschaftsbereich ausmachten (63,8 Prozent bzw. 86,4 Prozent).


Die Daten im Bereich Direct Mail werden anhand einer permanenten repräsentativen Stichprobe von 5000 privaten Haushalten ermittelt und auf alle 39,1 Millionen Haushalte in Deutschland hochgerechnet.

Für die Mediengattung Online wurden in den ersten neun Monaten insgesamt Werbeaufwendungen von 279 Millionen Euro ermittelt. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 74 Millionen Euro bzw. 36,3 Prozent. Wie bei den klassischen Medien hat sich das nachhaltige Bruttowachstum des Online-Marktes in den ersten beiden Quartalen 2005 noch einmal im dritten Quartal deutlich verstärkt. Zu den werbeintensivsten Branchen von Januar bis September 2005 gehörten dabei die Online-Dienstleistungen mit knapp 60 Millionen Euro (plus 42,5 Prozent), gefolgt von den Finanzdienstleistungen mit ca. 25 Millionen (plus 57,9 Prozent), dem E-Commerce mit 24 Millionen Euro (minus 7,5 Prozent) und dem Automarkt mit 23 Millionen Euro (plus 56,7 Prozent).

Die Daten des Mediums Online werden aufgrund von Angaben der Vermarkter von Online-Werbung ermittelt. Insgesamt kooperiert Nielsen hier mit 25 namhaften Vermarktern von Online-Werbung.

Im Medium Kino wurden von Januar bis September 2005 Werbeaufwendungen in Höhe von 52 Millionen Euro festgestellt. Werbestärkste Branche im Kino war in den ersten neun Monaten der Bereich Körperschaften mit ca. 5,1 Millionen Euro, in dem sich insbesondere Behörden sowie Organisationen und Verbände besonders engagierten. Weitere werbeaktive Branchen in diesem Medium waren aber auch der Auto-Markt (5,0 Millionen Euro), die Finanzdienstleister (4,7 Millionen Euro) und die Unternehmen des Biermarktes (4,2 Millionen Euro).

Die Daten des Mediums Kino werden aufgrund einer Kooperation von Nielsen Media Research, den führenden Vermarktern der Kinowerbung und des FDW Werbung im Kino e.V. ermittelt. Berücksichtigt werden nahezu alle wöchentlich vorgeführten Kinowerbefilme. Werbung für Tabakerzeugnisse sowie die monatlich geschalteten Regionalkunden werden jedoch nicht erfasst.

Statt der für die ersten neun Monate ermittelten 13,3 Milliarden Bruttowerbeaufwendungen in den klassischen Medien summieren sich daher zusätzlich Direct Mail mit einem Volumen von 2,1 Milliarden Euro, Online mit 279 Millionen Euro und Kino mit 52 Millionen Euro zu einem Gesamtmarkt von 15,8 Milliarden Euro aller von Nielsen Media Research erfassten Medien.

Silke Trost | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.nielsenmedia.com

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