Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie zu Internetaktivitäten führender deutscher Medienunternehmen

17.08.2001


Die Medienbranche befindet sich in einem grundlegenden Umbruch. Veränderte Marktbedingungen, steigende Kundenanforderungen, Konzentrations- und Internationalisierungstendenzen stellen Herausgeber, Chefredakteure und Verleger vor neue Herausforderungen.

Gleichzeitig bieten diese aktuellen Veränderungen im Markt sowie neue Produktions- und Verbreitungsmöglichkeiten wie UMTS aber auch enorme Chancen für die Stärkung der Wettbewerbsposition und die Bindung von Lesern und Werbekunden.

Die Management- und IT-Beratung Cap Gemini Telecom, Media & Networks hat zusammen mit ihrer Tochter Darestep in der "Online Media Studie 2001" die Online-Angebote von 25 führenden deutschen Medienunternehmen aus strategischer, Kunden- und technologischer Sicht analysiert. Intention dieser Studie war es, den Status Quo bei den Internetaktivitäten zu dokumentieren, Benchmark-Lösungen aufzuzeigen und insbesondere Handlungsbedarf und Lücken in den Konzepten aufzudecken.

Im Rahmen der Studie wurden die Online-Auftritte führender deutscher Medienhäuser untersucht. Neben den TV-Formaten (z.B. ZDF, RTL Group, n-tv, ) und den reinen Webportalen (z.B. T-Online) wurden insbesondere die Print-Medien online (z.B. ADAC, Focus, Die Zeit, Die Welt, Der Spiegel, Stern, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt, Financial Times Deutschland, Süddeutsche Zeitung) analysiert. Einzelnen Titeln ist es bereits gelungen, Formate zu etablieren, die den Cross-Media-Gedanken eines modernen Medienhauses unterstützen. Diese Ansätze in Verbindung mit den Aktivitäten in den Bereichen Commerce, Verzahnung der Medien, Eigenverwaltung der Abonnenten und Angebote gegenüber der Werbeindustrie waren wichtig für die Auswahl der analysierten Produkte. Die Synthese von Print- und Online-Vermarktung steckt noch in den Kinderschuhen. In der Branche ist die Cross-Media-Idee, d.h. die integrierte Mehrfachpublikation von Inhalten und Services in Print-Titeln und Online-Aufritten nicht zuletzt aufgrund mangelnder funktionsfähiger Konzepte erst in Anfängen realisiert.

Entwicklungen und Perspektiven

Die Medienhäuser werden künftig nicht mehr medienspezifisch agieren, sondern medienneutral. Sie konzentrieren sich in Zukunft auf die Erzeugung von Content, der sowohl über Print-Produkt, Web, mobil als auch über TV und Radio erhältlich sein wird. Nachrichtentexte werden nicht nur medienspezifisch für Online-Auftritte oder Print-Titel, sondern auch für Hörfunkformate oder die Verbreitung über WAP aufbereitet. Diese Inhalte müssen aber auch medienübergreifend miteinander verzahnt werden. Die klassischen und vor allem die digitalen Medien bieten die Möglichkeit, zu recherchieren und auch Feedback zu geben. Im Idealfall weist ein Artikel im Web auf Fernsehsendungen hin, die dasselbe Thema behandeln und es besteht für den Kunden die Möglichkeit, an diese Sendung per SMS erinnert zu werden. Im Zeitalter der selektiven und "on demand"-Unterhaltung werden sich die Konsumenten aber vom Dogma des kostenlosen Contents und der Services des Internets verabschieden müssen. Zukunftstechnologien wie UMTS, Breitband-Anbindung ans Netz und das rückkanalfähige TV Kabel bieten eine Fülle von Möglichkeiten, jedoch nur gegen Bezahlung.

Zu Cap Gemini Ernst & Young

Cap Gemini Ernst & Young (CGEY) ist eine der weltweit größten Gesellschaften für Management- und IT-Beratung sowie die größte Unternehmensberatung europäischen Ursprungs. In Deutschland steht das Unternehmen auf Platz zwei. Cap Gemini Ernst & Young bietet Strategie-, Management- und IT-Beratung, Systemintegration sowie Outsourcing auf globaler Ebene. Darüber hinaus werden Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von Wachstumsstrategien in der New Economy beraten. Die neu geformte Organisation beschäftigt weltweit mehr als 60.000 Mitarbeiter und erzielte 2000 einen Pro-forma-Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro. Mehr Informationen zu Cap Gemini Ernst & Young, den Dienstleistungen und Pressemitteilungen finden Sie unter www.de.cgey.com.

Zu Cap Gemini Telecom Media & Networks

Cap Gemini Telecom Media & Networks (TMN-Group) ist eine Tochtergesellschaft der Cap Gemini Ernst & Young-Gruppe, an der das französische Unternehmen einen Anteil von 95,1 Prozent hält und Cisco Systems einen Anteil von 4,9 Prozent. Die Cap Gemini Telecom Media & Networks Deutschland GmbH ist für das Beratungsgeschäft in der Telekom- und Medienindustrie sowie für die Entwicklung von Netzwerk-Infrastruktur-Lösungen für große Konzerne in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich. Das Geschäft der ist in drei Bereiche Strategieberatung, Business Solutions und Netzwerk Lösungen unterteilt. Weltweit beschäftigt die TMN-Group von CGEY fast 6.000 Management- und IT-Berater und berät 40 der Top 50 Telekommunikations- und Medienunternehmen.

Thomas Becker | ots
Weitere Informationen:
http://www.cgey.com/TMN.

Weitere Berichte zu: IT-Beratung Internetaktivität Medienunternehmen Network

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie