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Algorithmuslösung für Netzwerke

20.04.2005


Mobile Netze sind trotz ihrer anspruchsvollen Eigenschaften hochgradig abhängig vom Kommunikationsprotokoll zwischen Access-Router und mobilem Netzknoten. Die Ungereimtheiten zwischen diesen beiden Elementen stellen ein großes Problem für die Servicequalität (Quality of Service - QoS) dar. Eine passende Lösung zu finden hat deshalb oberste Priorität.


Passende Lösungen zu finden, insbesondere solche, die für die meisten mobilen Kommunikationsnetzwerke zugänglich sind, ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Herausforderungen für alle Diensteanbieter, die ihre Servicequalität weiter verbessern wollen. Um ihnen dabei behilflich zu sein, hat eine Forschungsgruppe einer italienischen Universität einen dezentralen, domaininternen Prozess entwickelt, der das kabellose Netz in der Umgebung automatisch erfasst.

Ein neu entwickelter Algorithmus ist darüber hinaus in der Lage, die Servicekapazitäten automatisch auf den neuesten Stand zu bringen. Er bietet in erster Linie Support für die administrative Domain moderner kabelloser Netze. Das Forschungsteam hat eine Demo-Anwendung zusammengestellt, die im Großen und Ganzen aus einem Access-Router und einem mobilen Knotenpunkt besteht. Der Prozess wird durch kostenlose Freeware-Tools wie z.B. ein Agenten-Set zur Implementierung mobiler IP-Protokolle weiter vereinfacht.


Die Entdeckung und Auswahl der Access-Router erfolgt durch eine C-Programmiersprache und ermöglicht den Austausch von Nachrichten über das User Datagram Protocol im Netz. Der Informationsaustausch über den mobilen Knotenpunkt erfolgt hingegen über Wi-Fi Cards. Wurden diese Servicekapazitäten einmal gefunden, werden sie mit Hilfe des Java Agent Development Frameworks (JADE) in den entsprechenden Speicher hochgeladen.

Auf der Nutzerseite hängt die Funktionalität von mehreren Schritten ab, die auf Übertragungsebene hauptsächlich durch den Zugriff auf die Wi-Fi Firmware Cards durchgeführt werden. Dazu gehören Scans der nahegelegenen Signalstationen und Leistungsmessungen über den aktiven Kanal.

Das Demo hat bereits einige akzeptable Ergebnisse gebracht, insbesondere durch den geringen Signalaufwand, der mit dem Lösungsvorschlag verbunden ist. Weitere große Vorteile sind die hohe Erfolgswahrscheinlichkeit sowie das zeitliche Zusammenlaufen des Entdeckungsmechanismus.

Die Entwickler suchen nach Joint Ventures oder Möglichkeiten zur technischen Zusammenarbeit.

Cathleen Foderaro | ctm
Weitere Informationen:
http://www.umbriainnovazione.it

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