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TV noch immer attraktives Werbemedium

01.03.2005


Globale Studie: Online-Werbung überholt Außenwerbung 2005



Die weltweit getätigten Ausgaben für TV-Werbung nehmen wieder zu. Somit tritt der vorhergesagte "Untergang" des Fernsehens als klassisches Werbemedium laut einer Erhebung der Media Agentur Initiative nicht oder noch nicht ein. Die TV-Werbeausgaben sollen weltweit dieses Jahr um 42,1 Prozent ansteigen. Im Vergleich dazu betrug das Wachstum im "Boom-Jahr" 2000 nur 37,7 Prozent. Im vergangenen Jahr war das Fernsehen auch das am zweit-schnellsten wachsende Medium. Insgesamt wurden 143 Mrd. Euro für TV-Werbung ausgegeben. China und der Präsidentschaftswahlkampf in den USA gaben den hierfür notwendigen Ausschlag.



Trotz der gestiegenen Popularität von Werbeblockern im TV profitierten laut Studie die Werbekunden von der Kostensenkung resultierend aus Multichannel-TV und der damit verbundene Fragmentierung. Gerade im Bereich des Satelliten-TV und Kabelfernsehens würde eine große Anzahl an kleinen Unternehmen werben, die im terrestrischen Fernsehen nicht präsent sind. In diesem Jahr sollen die weltweiten Werbespendings um 5,8 Prozent auf 363 Mrd. Dollar ansteigen. Womit der Boom aus dem Jahr 2000 um 1,7 Prozent überboten wäre.

Online-Werbung wird im nächsten Jahr laut Initiative zum ersten Mal die Außenwerbung einholen. Dies sei auf den technischen Fortschritt im Online-Bereich zurückzuführen, der immer mehr Verbraucher auf dieses Medium zurückgreifen lässt. Im vergangenen Jahr konnte das Internet weltweit um 32,8 Prozent zulegen. Für dieses Jahr wird ein weiteres Wachstum von 20,4 Prozent auf 17,2 Mrd. Dollar vorhergesagt. In den USA und Europa war im Jahr 2004 das Internet das am schnellsten wachsende Medium. In den USA spielten Online-Spendings bereits doppelt so viel ein wie Außenwerbung. In Westeuropa liegt der Internetanteil bei 3,3 Prozent und Außenwerbung generiert 7,3 Prozent des Werbekuchens.

Die USA waren mit 155 Mrd. Dollar auch 2004 weiterhin der weltweit größte Werbemarkt. Dies entspricht viermal der Größe des japanischen Marktes und neun Mal der Größe dem britischen Markt. In diesem Jahr wird China mit 19 Mrd. Dollar im internationalen Vergleich auf den dritten Platz vorrücken. Um Japan von der zweiten Stelle zu vertreiben, wird es jedoch noch einige Jahre benötigen. 2004 verwies Großbritannien mit Werbespendings von 18 Mrd. Dollar Deutschland erstmals auf Platz fünf. UK ist somit der größte europäische Werbemarkt.

Franz Ramerstorfer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.initiativemedia.com

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