Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

UMTS Handys werden immer beliebter

15.02.2005


Musik- und Mobilfunkbranche rechnet 2005 mit einem UMTS-Boom

... mehr zu:
»Download »Handy »UMTS

Ein neuer Markt tut sich in Italien für die Mobilfunkbetreiber Vodafone und Tre auf dem Gebiet der UMTS-Technologie auf. Zukünftig wollen beide Unternehmen ihre Bemühungen auf dem Bereich der Übertragung von Songs und Musikvideos direkt auf das Handy forcieren, berichtet die italienische Repubblica in ihrer gestrigen Ausgabe. Zu diesem Zweck wird in diesem Jahr, in Kooperation mit der Musikindustrie, das Angebot von Musikstücken zum Download erweitert. Außerdem werden neue UMTS-Handys in Umlauf gebracht. http://www.repubblica.it/copertine/scienza_e_tecnologia/copertina.htm

Der Grund für diesen neuen Trend liegt darin, dass Italiener das Handy dem PC vorziehen und deshalb stärker am Download von Musik auf ihr Handy interessiert sind. Der UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) Mobilfunk-Standard der dritten Generation soll durch eine hohe Datenübertragungsrate von bis zu zwei MBit/s schnelle, mobile, multimediale Video- und Datenübertragungen sowie mobile Bildtelefonie ermöglichen. "In Italien wird das Geschäft in den nächsten Monaten boomen", sagt Massimiliano De Caroli, Marketingmanager von Tre. " Die Vorraussetzungen dafür liegen in einem weiteren Ausbau des Netzes und neuen UMTS-Handys."


Vodafone und Tre arbeiten schon seit dem vergangen Jahr an der Entwicklung von speziellen UMTS-Handys, die über eine größere Speicherkapazität sowie über einen besseren Stereosound verfügen. "Im Juni werden wir das erste Handy mit Video-Klingeln herausbringen", sagt De Caroli. "Dieses Handy läutet nicht nur einfach, sondern zeigt am Display den dazugehörigen Musikclip." Aus diesem Grund erweitern sowohl Vodafone, als auch Tre in Zusammenarbeit mit den Plattenfirmen ihre Angebotspalette für Musikdownloads.

Die Änderungen des Musikmarktes lassen sich aus den Verkaufszahlen für den Download von Video- und Musikfiles via UMTS herauslesen. "Im Jahr 2004 sind die Einnahmen aus unseren digitalen Angeboten für das Handy um 50 Prozent gestiegen. Für das kommende Jahr rechnen wir mit einer weiteren immensen Steigerung dieser Entwicklung", stellt Andrea Rosi, Business Developement Direktor von Sony BMG, fest. "Manche Songs werden sogar eher auf das Handy als auf einer wirklichen CD verkauft." Laut den von Vodafone bekannt gegeben Zahlen wurden zwischen Dezember und Jänner 600.000 Musikstücke in ganz Europa verkauft. Der Preis für den Download beträgt bei Vodafone zwischen 0,99 und 1,5 Euro, und bis zu 2,5 Euro bei Tre.

Österreich und Italien sind den übrigen Ländern Europas bei der Entwicklung und dem Ausbau der UMTS-Technologie um einige Schritte voraus, denn UMTS-Dienste werden bereits seit dem vergangenen Jahr vermarktet. Bis Ende 2005 rechnen österreichische Mobilfunkbetreiber mit einer Netzabdeckung von 50 Prozent http://www.inside-handy.de/news/1973.html. Auch in Deutschland rechnet der Branchenverband Bitkom http://www.bitcom.org mit einem immensen Anstieg des Marktvolumens in Milliardenhöhe.

Evelyn Lengauer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.vodafone.it
http://www.tre.it
http://www.laRepublica.it

Weitere Berichte zu: Download Handy UMTS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Auf Videokacheln basierendes DASH Streaming für Virtuelle Realität mit HEVC vom Fraunhofer HHI
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

nachricht Virtuell und 360°: die Zukunft bewegter Bilder
04.10.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie