Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Revolutionäre Gespräche

26.10.2004


Die EU-Beitrittsländer werden mit verschiedenen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert, die für viele andere selbstverständlich sind, beispielsweise mit so grundlegenden Dingen wie einem Telefonanschluss. Polen ist ein Paradebeispiel für die Verbreitung von Mobiltelefonen als Instrument der nachhaltigen Entwicklung.



Eines der Hauptziele der nachhaltigen Entwicklung besteht in der Untersuchung der Beziehung zwischen E-Business und der sozialen Verantwortung von Unternehmen. Anders ausgedrückt geht es um die Erzeugung und Umsetzung von Ideen, die das Leben der Menschen erleichtern. Die Telefonverbindung bietet den Menschen eine Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu bleiben, und gestaltet sowohl ihr Privat- als auch ihr Berufsleben sicherer und angenehmer. Daher hat sich das Telefonieren zu einer Grundfunktion und -notwendigkeit der modernen Gesellschaft entwickelt.



In Polen ist diese Grunddienstleistung jedoch auf vielerlei Weise zurückgeblieben. So ist beispielsweise die Anzahl der Haushalte mit Telefonanschluss sehr gering und die Wartezeit für diejenigen, die noch keinen Anschluss haben, beläuft sich auf etwa siebzehn Monate. Diese widrigen Umstände haben sicherlich auch zum gegenwärtigen Rückgang des Bedarfs an neuen Festnetztelefonen in Polen beigetragen.

In Anbetracht dieser Faktoren hatten die Mobilfunkanbieter beim Aufbau ihrer Netze in Polen bedeutend mehr Erfolg. Dies geschah noch dazu mit einem geringerem Zeitaufwand. Die Erfolgsquote von Mobilverbindungen ist relativ hoch, diese werden von einem Großteil der Bevölkerung, einschließlich Unternehmen, genutzt.

Die Gründe für den Erfolg liegen hauptsächlich in den zahlreichen Vorteilen von Mobiltelefonen. Zum einen können Mobilfunknutzer jeden überall und zu jeder Zeit erreichen, was ihnen den Luxus der Bewegungsfreiheit bei bleibender Verbindung gibt. Zusätzlich zur Bewegungsfreiheit gehören Mobiltelefone zum persönlichen Besitz, was bei Festnetztelefonen selten der Fall ist, da sie sich für gewöhnlich in Haushalten und an anderen Orten mit mehreren Benutzern befinden. Darüber hinaus ist die Anruferidentifizierung eine Eigenschaft, die Mobilfunknutzern ein Gefühl der Kontrolle vermittelt. Zuletzt sind Textnachrichten für Mobilfunknutzer ein Mittel, Gefühle und Gedanken auszutauschen, die anderenfalls nicht per Fernkommunikation übermittelt würden.

Offensichtlich führt die Veränderung der Kommunikationstrends in Polen zu einer Veränderung der Lebensweise der Menschen, die dadurch nicht nur bequemer und praktischer, sondern auch sicherer gestaltet werden kann.

Vidhya Alakeson | ctm
Weitere Informationen:
http://www.forumforthefuture.org.uk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Moderne Medientechnik im Atlasgebirge
17.08.2017 | Universität Siegen

nachricht Wissenschaftler entschlüsseln das „perfekte Selfie“
26.06.2017 | Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie